Optische Warnung muss sein

"Öko-Test": Viele Schulranzen sind nicht sicher genug

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Bei Schulranzen sollten Eltern auf ausreichend Signalflächen achten. Foto: Monika Skolimowska/dpa

Für Kinder zählt bei Schulranzen oft das Aussehen, für Eltern die Sicherheit - und genau bei diesem Punkt haben viele Ranzen Mängel, hat ein Test der Zeitschrift "Öko-Test" ergeben. Viele besitzen nicht genug Signalfläche.

Frankfurt/Main (dpa/tmn) - Vielen Schulranzen fehlt es einer Untersuchung der Zeitschrift "Öko-Test" zufolge an fluoreszierendem Material. Im Gegensatz zu Reflektoren leuchtet solches Material von selbst.

Leuchtende Merkmale an Ranzen sind besonders wichtig, damit Kinder auch in der Dämmerung oder bei Nebel gesehen werden. Von zehn getesteten Schulranzen schnitt daher nur einer mit der Note "gut" ab, heißt es in "Öko-Test" (Ausgabe 04/2017).

Fünf Ranzen bekamen die Note "befriedigend", einer ein "ausreichend", drei waren nur "mangelhaft". Am besten schnitt im Test das Modell "Scout Alpha Happy Dolphins" des Anbieters Scout ab.

Bei vier Ranzen reichte die optische Warnwirkung nicht. Ebenfalls bei vier Produkten war das Problem, dass sie Regen nicht standhielten und innen feuchte Stellen bekamen. In drei Produkten fanden die Tester Weichmacher, polyzyklische Kohlenwasserstoffe (PAK) und giftige Farben, die unter anderem als krebserregend eingestuft werden.

Eine gute Richtschnur beim Ranzenkauf ist für Eltern die Norm DIN 58124. Sie stellt nach "Öko-Test"-Angaben sicher, dass mindestens 20 Prozent der sichtbaren Flächen eines Ranzens aus fluoreszierendem und mindestens 10 Prozent aus retroreflektierendem Material bestehen. Fluoreszierendes Material ist bei Tageslicht selbstleuchtend, es muss also nicht erst von Autoscheinwerfern angestrahlt werden.

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