Ölpest-Opfer: Nur Bruchteil der Milliarden ausgezahlt

Washington - Ein Jahr nach Beginn der Ölpest im Golf von Mexiko sind erst 3,8 Milliarden Dollar (2,2 Milliarden Euro) an Entschädigungen ausgezahlt worden. Dabei stünde viel mehr Geld zur Verfügung:

Damit wurde der vom britischen Ölriesen BP eingerichtete und vom US-Regierungsbeauftragten Kenneth Feinberg verwaltete 20-Milliarden-Dollar-Kompensationsfonds bisher nur spärlich angezapft.

Bohrinsel explodiert: Ölkatastrophe im Golf von Mexiko

Bohrinsel explodiert: Ölkatastrophe im Golf von Mexiko

Am 20. April 2010 war die von BP geleaste Ölplattform “Deepwater Horizon“ rund 80 Kilometer vor der US-Küste explodiert, elf Menschen kamen ums Leben. Danach flossen rund 780 Millionen Liter Rohöl ins Wasser. Erst im Juli konnte das Leck in 1500 Meter Tiefe zunächst provisorisch abgedichtet werden, zwei Monate später wurde die Quelle dauerhaft versiegelt.

Ölpest im Golf von Mexiko: Chronologie des Versagens

Ölpest im Golf von Mexiko: Chronologie des Versagens

Bis zum vergangenen Montag wurden rund 857 000 Entschädigungsanträge von mehr als 500 000 Unternehmen und Privatpersonen eingereicht, berichtete der Sender CNN am Dienstag unter Berufung auf offizielle Angaben der Feinberg-Verwaltung. Etwa 300 000 Anträgen sei stattgegeben worden. Entschädigungen aus dem Fonds werden noch bis zum 23. August 2013 gezahlt.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.