Ölplattform-Explosion: Tests zeigten Probleme

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Nach der Explosion am 20. April waren fast fünf Millionen Barrel Öl ins Wasser gelaufen - die schwerste Ölpest in der Geschichte der USA.

Washington - Vor der Explosion der Bohrinsel “Deepwater Horizon“, die zur Ölpest im Golf von Mexiko führte, deuteten Tests auf Probleme bei der Abdichtung der Ölquelle hin. Aber niemand reagierte.

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Weder BP, der Betreiber der Plattform, noch der Zement-Lieferant Halliburton zogen aber Konsequenzen. Das hat eine von Präsident Barack Obama eingesetzte Kommission festgestellt, die untersucht, wie es zu der Katastrophe kommen konnte. Ein undichter Zementmix, durch den Öl und Gas einsickern konnten, gilt als eine der Ursachen für das Unglück.

Wie aus einem am Donnerstag veröffentlichten Schreiben des Kommissionsvorsitzenden Fred Bartlit hervorgeht, zeigten gleich drei von Halliburton durchgeführte Tests, einer davon nur sieben Tage vor der Explosion, dass der Zement nicht stabil war. Die Mischung war am 19. und 20. April in das Bohrloch gepumpt worden. Nach der Explosion entstand ein Leck an der Leitung, das erst am 15. Juli zunächst provisorisch verschlossen werden konnte. Im September gelang es dem britischen Ölkonzern dann, die Quelle dauerhaft zu verschließen.

Die Kommission will im Dezember ihren kompletten Untersuchungsbericht vorlegen.

dpa

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