1. Startseite
  2. Welt

Österreich: Mann wegen Selfie tödlich in den Alpen verunglückt

Erstellt:

Kommentare

Nach einer Bergtour in den Lechtaler Alpen in Österreich war ein Mann acht Monaten vermisst, jetzt wurde seine Leiche gefunden. Vermutlich war er beim Selfie-Schießen abgestürzt. (Symbolbild)
Nach einer Bergtour in den Lechtaler Alpen in Österreich war ein Mann acht Monaten vermisst, jetzt wurde seine Leiche gefunden. Vermutlich war er beim Selfie-Schießen abgestürzt. (Symbolbild) © Robert Seitz/Imago

Ein Wanderer ist in Österreich offenbar beim Selfie-Schießen abgestürzt und tödlich verunglückt. Er war fast acht Monate vermisst.

Innsbruck - Dass die Leiche fast acht Monate nach dem Unfall gefunden wurde, verdankt die Tiroler Polizei dem Bruder des 57-Jährigen Österreichers, wie sie berichtete. Weil der Wanderer nach der Vermisstenmeldung im Oktober spurlos verschwunden blieb, machte sich dessen Bruder in den Lechtaler Alpen selbst auf die Suche, wie die Polizei berichtete.

Er entdeckte den Angaben zufolge am Samstag im Bereich des „Mittleren Kreuzjoches“ die Kamera seines Bruders. „Nach Auswertung des Fotos der Kamera dürfte der Verunfallte ein Foto mit Selbstauslöser gemacht haben und dabei circa 100 Meter über steiles felsiges Gelände abgestürzt sein“, teilte die Polizei mit. Die alarmierten Sicherheitskräfte fanden die Leiche und konnten sie per Seil und Hubschrauber bergen. (dpa)

Im April sorgte ein anderes tödliches Berg-Unglück für Aufsehen - ein Ehepaar war gemeinsam in den Tod gestürzt, offenbar weil beide nur Turnschuhe beim Bergwandern trugen.

Auch interessant

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,
wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.
Die Redaktion