Tödlicher Unfall in Ötztaler Gebiet

Unglück in den Alpen: Bergführer begeht Fehler - und stürzt 140 Meter in den Tod

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Die Martin-Busch-Hütte liegt über Vent im südlichsten Ende des Ötztals.

Ein Bergführer verlor das Gleichgewicht auf einer Skitourenabfahrt - und stürzte 140 Meter in Felsgelände. Für ihn kam jede Hilfe zu spät.

Sölden - Die Martin-Busch-Hütte liegt auf 2500 Metern über Vent in einem entlegenen Teil des Ötztals an der Grenze zu Südtirol. Über ihr erhebt sich der majestätische, 3600 Meter hohe Similaun. Die spektakuläre Landschaft und die Möglichkeit, die Landschaft noch unberührter im Winter zu erleben machen das sogenannte Niedertal zu einem beliebten Ziel für hochalpine Skitourengeher. 

Doch am Karsamstag wurde ausgerechnet einem erfahrenen Bergführer diese Abfahrt zum Verhängnis. Gegen 7.35 Uhr fuhren laut der Tiroler Polizei drei französische Skitouren-Führer mit einer sechsköpfigen französischen Skitouren-Gruppe in Richtung Vent ab.

Schlimmes Unglück im Ötztal: Touren-Führer stürzt nach Fahrfehler in den Tod

Nur 60 Höhenmeter nach der Hütte passierte der verhängnisvolle Fehler. Auf 2440 Höhenmetern verlor ein 61-jähriger Führer nach einem Fahrfehler auf einer Geländekuppe das Gleichgewicht und stürzte rund 140 Meter durch felsdurchsetztes Gelände ab.

Sofort wurde ein Hubschrauber alarmiert. Doch der herbeigeflogene Notarzt konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen.

Die Hubschrauberbesatzung konnte den Leichnam bergen und ins Tal fliegen.

Ebenfalls am Karsamstag passiert - weiter östlich, im Dachstein-Gebirge: Frau stürzt in Österreich 300 Meter in Tiefe - und überlebt

kmm

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