Polizei ermittelt

In Einkaufszentrum: Kleines Mädchen schreit wie am Spieß als Mutter sie festhält - „Das ist Missbrauch!“

Einkaufszentrum
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Mutter hält Tochter in Einkaufszentrum fest, obwohl sie schreit und heult. (Symbolbild)

Ein schockierendes Video aus dem britischen Yorkshire erbost aktuell die Twitter-Gemeinschaft. User sprechen von widerwärtigem Verhalten und Kindesmissbrauch.

Sheffield - Seit langem geht gerade in der Debatte um Abtreibungen der Spruch „My body, my choice“ um die Welt. Dieser Leitsatz wird seitdem auch auf viele andere Bereiche, in denen es um den eigenen Körper geht, übertragen. Dass dies nicht alle so sehen, ist klar. Doch in dieser Familie nordöstlich von Shefflied in Großbritannien scheint die Selbstbestimmung bereits bei den Ohrlöchern aufzuhören.

Auf Twitter macht gerade ein Video die Runde, in dem man zwei Frauen sehen kann, die ein wie am Spieß schreiendes und weinendes Mädchen festhalten. Grund dafür scheint zu sein, dass die Mitarbeiterin des Schmuckladens der Kleinen sonst keine Ohrlöcher stechen könnte. Die Anweisungen zur besten Piercing-Position soll laut Videobeschreibung vom Personal des Ladens gekommen sein.

Tobendes Mädchen gewaltsam festgehalten: Mutter und Mitarbeiter in der Kritik - Polizei ermittelt

„Absolut ekelhaftes Verhalten von euren Mitarbeitern gestern im Lovisa-Laden. Der Mutter und Oma eines kleinen Mädchens Tipps zu geben, wie man sie am besten festhält, um ihr Ohr zu piercen. Obwohl sie geschrien und sich gewehrt hat. Das ist Missbrauch“, schreibt die Nutzerin, die das Video veröffentlicht hat.

Auch in den Kommentaren ist die Lage klar: „Wie ist das akzeptabel? Nein heißt nein, außer es sind Piercings und die Eltern wollen es? Beschämend“, schreibt eine Userin. „Es ist illegal, ein Kind zu schlagen. Wie kann es dann okay sein, ein schreiendes, verängstigtes Kind zu piercen?“, wettert eine andere.

Twitter-Gemeinde bei kleinem Mädchen einig: „Das ist Kindesmissbrauch!“

Mehrere Nutzer geben auch den Mitarbeiterinnen des Schmuckladens die Schuld an der Situation: „Das ist ekelhaft. Die Mitarbeiter hätten sich weigern sollen. Das Kind wollte es offensichtlich nicht.“ Andere gehen noch einen Schritt weiter und sprechen von Kindesmissbrauch.

Laut der britischen Sun ist nun auch die lokale Polizei auf den Fall aufmerksam geworden und ermittelt. Auch ein Sprecher des Einkaufszentrums, in dem sich der Laden befindet sagt: „Unser Team hat hier sofort mit Lovisa gesprochen, sobald wir auf die Aufnahmen aufmerksam gemacht wurden. Wir arbeiten aktuell eng mit Lovisa und auch der Polizei zusammen.“

Mit der Polizei zusammenarbeiten sollte wohl auch der Besitzer dieses Protz-Lamborghinis*, der kürzlich aus einem See geborgen werden musste. *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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