An einer Bushaltestelle in Oldenburg

Zwei Männer warten auf Bus - plötzlich fallen Schüsse auf Haltestelle

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In Oldenburg warteten zwei Männer an einer Bushaltestelle, als plötzlich auf sie geschossen wurde (Symbolbild)

Zwei junge Männer haben nichtsahnend an einer Bushaltestelle gewartet. Plötzlich schlugen hinter ihnen Geschosse in der Glasfassade ein.

Oldenburg - Wie nordbuzz.de* berichtet, wurde der Polizei in Oldenburg am Dienstagabend, 13. November, gegen 23.30 Uhr ein besorgniserregender Notruf gemeldet: Anscheinend waren zwei Männer an einer Bushaltestelle an der Ammerländer Heerstraße ins Visier eines Schützen geraten.

Schüsse in Oldenburg: Zwei Männer warten auf den Bus - plötzlich zischen Geschosse an ihnen vorbei

Der Vorfall ereignete sich an der Ammerländer Heerstraße

Nach Angaben der Polizei hatten zum Tatzeitpunkt zwei Männer, 21 und 22 Jahre alt, an einer Bushaltestelle an der Ammerländer Heerstraße in Oldenburg gewartet, als das Unfassbare passierte: Sie hörten zunächst zischende Geräusche, als unmittelbar darauf Geschosse in die Glasfassade hinter ihnen einschlugen. Die beiden Männer konnten auf einem Balkon auf der gegenüberliegenden Straßenseite eine Person mit einem Gewehr erkennen.

Nächtliche Schüsse in Oldenburg: Polizei stellt Schützen in seiner Wohnung

Von seinem Balkon aus zielte der Schütze auf das Bushaltestellen-Häuschen 8Symbolbild)

Die daraufhin alarmierten Beamten fanden in der betreffenden Wohnung an der Ammerländer Heerstraße in Oldenburg einen 23-Jährigen und einen 29 Jahre alten Mann auf. Der 29-Jährige gestand, die Schüsse zuvor abgegeben zu haben. Bei der Wohnungs-Durchsuchung fanden die Polizisten eine Luftdruckwaffe. Der Täter beschwerte sich über die Maßnahmen der Polizei und zeigte sich uneinsichtig sowie äußerst aggressiv.

Nächtliche Schüsse in Oldenburg: Täter zeigt sich uneinsichtig und aggressiv

Der Täter wähnte sich im Recht. Seine Begründung: Er sei Mitglied in einem Schützenverein gewesen und habe daher die Befugnis. Gegen ihn wurden Ermittlungen wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung aufgenommen. Zudem stellten die Polizisten die Waffe und die aufgefundene Munition sicher.

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