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Omikron: Diese Corona-Impfstoffe werden an die Virusvariante angepasst

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Von: Lisa Klein

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Die Corona-Impfstoffe schützen laut ersten Studien nicht optimal vor der Virusvariante Omikron. Deshalb sollen nun einige Vakzine an die Mutante angepasst werden.

Die Regierung setzt auch weiterhin auf Impfungen im Kampf gegen die Corona-Pandemie. Doch es gibt ein Problem: Studien zufolge schützen die zugelassenen Impfstoffe nicht optimal vor der sich immer weiter ausbreitenden neuen Virusvariante Omikron B1.1.529*, welche zuerst in Südafrika entdeckt wurde.

Laut einer Studie aus Südafrika zeigt Biontech auch Wirksamkeit bei Omikron* – zwei Dosen des Vakzins schützen auch bei der Omikron-Variante zwar deutlich vor schweren Verläufen, allerdings ist der Schutz vor einer Ansteckung wesentlich geringen. Mehrere Deutsche haben sich nachweislich trotz Booster-Impfung mit Omikron infiziert*, wie echo24.de* bereits berichtete.

Omikron: Welche Corona-Impfstoffe werden an die Virusvariante angepasst?

„Wir wissen, dass die Omikron-Variante uns wirklich bedroht“, sagte EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen. Omikron verbreite sich mit einer extrem schnellen Geschwindigkeit. Deshalb sollen nun einige Impfstoffe an die Virusmutante Omikron für einen optimalen Schutz angepasst werden. Eine an Omikron angepasste vierte Dosis könnte später womöglich nötig werden, sagte bereits auch Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD). Doch welche Impfstoffe sollen an Omikron angepasst werden?

Die EU hat bereits angekündigt, sich angesichts der besorgniserregenden Omikron-Variante 180 Millionen Dosen angepassten Corona-Impfstoff von Biontech/Pfizer liefern zu lassen, wie die Deutsche Presse-Agentur (dpa) berichtet. Ein bestehender Vertrag sehe vor, dass die Unternehmen die Impfstoffe – falls gewünscht - innerhalb von 100 Tagen an neue Varianten anpassen, sagte von der Leyen nach einem EU-Gipfel in Brüssel.

Omikron: So werden die Corona-Impfstoffe an die Virusvariante angepasst

Was ist eigentlich das Problem mit Omikron? Die Variante hat auffällig viele Erbgutveränderungen an Schlüsselstellen. Mehr als 30 Mutationen betreffen das sogenannte Spike-Protein, mit dem das Virus menschliche Zellen entert, wie die dpa berichtet. Das Problem: Die bisherigen Impfstoffe sind auf das Spike-Protein des Coronavirus vom Pandemiebeginn ausgerichtet.

Verändert sich ein Virus so, dass Antikörper von Genesenen und Geimpften weniger gut ansprechen, nennen Fachleute das „Immunflucht“. Daneben gebe es Hinweise unter anderem aus genetischen Analysen, dass Omikron per se ansteckender sei als Delta, sagte Modellierer Dirk Brockmann von der Humboldt-Universität Berlin. Allein die Immunflucht könne die Wachstumsraten nicht erklären.

Damit künftig nach einer Impfung auch Antikörper gegen die Omikron-Variante gebildet werden, sollen die bereits vorhanden Impfstoffe an die Erbgutveränderungen der Omikron-Mutante und das veränderte Spike-Protein der Variante angepasst werden, sodass das Immunsystem das Spike-Protein von Omikron erkennt und eine Abwehr aufbauen kann. Ein langwieriges Zulassungsverfahren soll laut Klaus Cichutek, Präsident des Paul-Ehrlich-Instituts, wegfallen, sofern der Antrag für den artverwandten Covid-Impfstoff bereits vollständig ist. *echo24.de und HEIDELBERG24 sind ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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