Neue Corona-Variante

Omikron: Biontech veröffentlicht erste Erkenntnisse – und nennt Datum für angepassten Impfstoff

Drei Dosen des Biontech-Impfstoffs helfen offenbar gegen die neue Corona-Variante Omikron. Die Hersteller arbeiten dennoch weiter an einem spezifisch zugeschnittenen Vakzin.

New York/Mainz - Die Corona-Vakzin-Hersteller Biontech*/Pfizer haben erste Daten bezüglich der Wirksamkeit ihres Impfstoffs gegen Omikron publiziert. Sie teilten mit, dass sie davon ausgehen, eine an die neue Corona-Variante angepasste Version bis Ende März 2022 bereitstellen zu können - sofern eine Anpassung nötig ist.

In der offiziellen Mitteilung von diesem Mittwoch heißt es weiter, dass vorläufige Daten aus einer eigenen Studie darauf hindeuten, dass eine Booster-Impfung* die Menge der Antikörper um das 25-fache erhöht. „Die vorläufigen Daten weisen darauf hin, dass eine dritte Dosis ein ähnliches Niveau an neutralisierenden Antikörpern gegen Omikron hervorruft, wie es nach zwei Dosen gegen den Wildtyp und andere Varianten, die vor Omikron auftraten, beobachtet wurde“, hieß es in der Erklärung.

Eine Zweifachimpfung hingegen könnte „keinen ausreichenden Schutz“ gegen eine Ansteckung mit dem neuen Erreger bieten. Dennoch: Sie schütze vermutlich immer noch gegen einen schweren Covid-19*-Verlauf.

Biontech-Chef Ugur Sahin.

Laboruntersuchungen zu Omikron: Statements von Biontech und Pfizer

„Sicherzustellen, dass so viele Menschen wie möglich vollständig mit der zwei-Dosis-Serie und der Auffrischungsimpfung geimpft sind, bleibt die beste Strategie, um die Verbreitung von COVID-19 zu verhindern“, sagte Pfizer-Chef Albert Bourla laut AFP. Biontech-Ceo Ugur Sahin rief zu „großflächigen Impf- und Auffrischungskampagnen auf der ganzen Welt“ auf, um geschützt „durch den Winter zu kommen“.

Die Omikron-Variante wurde bereits in Dutzenden Ländern nachgewiesen, darunter Deutschland. Sie weist 50 Mutationen im Vergleich zu dem ursprünglichen Virus auf, davon 32 am sogenannten Spike-Protein, mit dem das Coronavirus an der Wirtszelle andockt. (frs ) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

Rubriklistenbild: © Christophe Gateau/dpa/Archivbild

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