Opferzahl nach Grubenunglück in Pakistan gestiegen

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Die Kohlegrube in Pakistan, in der sich das Unglück ereignete

Islamabad - Nach der Gasexplosion in einer Kohlegrube im Südwesten Pakistans ist die Zahl der Todesopfer auf mindestens 52 gestiegen.

Bei einer Methangasexplosion in einem Kohlebergwerk im Südwesten Pakistans sind womöglich alle 52 sich zum Zeitpunkt des Unfalls unter Tage befindlichen Minenarbeiter ums Leben gekommen. Rettungsarbeiter hätten nach dem Unglück am Sonntag bereits 24 Leichen aus der Mine geborgen, teilte Mineninspekteur Iftikhar Ahmed am Montag mit. Allerdings sei die Suche nach den verschütteten Bergarbeitern durch das Vorkommen giftigen Methangases sowie den brüchigen Zustand der Mine erschwert. Die Chance, Kumpel lebend zu bergen, sei gleich Null, sagte Ahmed.

Das Unglück ereignete sich in einer Mine in der Provinz Baluchistan, rund 40 Kilometer östlich der Provinzhauptstadt Quetta. Das Kohlebergwerk war erst vor zwei Wochen als gefährlich deklariert worden, sagte Ahmed. Die Warnung sei aber missachtet worden.

Mehr als 200 Menschen warteten vor dem Eingang zur Mine auf Neuigkeiten von der Rettungsaktion, bei der die Sucher ihre Hände und Schaufeln einsetzten. Viele der Wartenden waren Bergarbeiter, deren Freunde oder Angehörige in der Mine eingeschlossen waren. Sieben der bislang geborgenen Toten stammten von einer einzigen Familie aus dem Swat-Tal. Vor der Mine waren 20 hölzerne Särge aufgestellt, in Vorbereitung auf die Bergung weiterer Leichen.

dapd

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