Orkantief "Joachim" trifft Deutschland am Morgen

Offenbach - Orkantief “Joachim“ hat in der Nacht noch keine Sturmschäden verursacht, dürfte aber in den Morgenstunden und am Vormittag den Südwesten Deutschlands mit schweren Sturmböen treffen.

Gegen drei Uhr sei der Kern des Tiefs über Paris gezogen, sagte ein Meteorologe des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Offenbach in der Nacht zum Freitag. An der französischen Küste habe es in der Nacht Orkanböen der Stärke zwölf gegeben. Das Zentrum von “Joachim“ wird über Düsseldorf, Hannover und nördlich von Berlin ziehen, den stärksten Sturm bekommen dann die Gegenden südlich dieser Zugbahn ab.

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Wenn das Tief vorbeigezogen ist, enden zunächst auch die fast frühlingshaften Temperaturen: Dann strömt deutlich kältere Luft nach Deutschland. Das Wochenende bringt Schauer und Schnee - zum Teil bis ins Flachland.

In der Bretagne waren in der Nacht bereits 30 000 Haushalte ohne Strom. Wie die Nachrichtenagentur AFP berichtete, knickten bei Windgeschwindigkeiten von bis zu 133 Stundenkilometern auch zahlreiche Bäume um. Allein in den Departements Finistére und Morbihan sei die Feuerwehr zu mehr als 300 Einsätzen ausgerückt.

dpa

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