Vorsichtshalber weggeschickt

Osama kriegt kein Konto bei der Sparkasse

Bad Ditzenbach - Misstrauisch geworden ist ein Mitarbeiter der Sparkasse, als er den Vornamen des zukünftigen Kunden hörte. Osama wollte eigentlich nur ein Konto eröffnen.

Er wollte nur kurz ein Konto eröffnen: Doch der Vorname eines Ägypters machte ihm einen Strich durch die Rechnung. Weil ein Mitarbeiter der Sparkasse in Bad Ditzenbach (Baden-Württemberg) bei dem Namen Osama stutzig wurde, schickte er ihn vorsichtshalber zur Konkurrenz, wie die „Südwest-Presse“ am Montag berichtete. Der Angestellte sei offenbar misstrauisch geworden, weil der Vorname auf Sperrlisten von Terrorverdächtigen gestanden habe, sagte Kreissparkassenvorstand Klaus Meissner der Nachrichtenagentur dpa. Dass der Mann abgewiesen wurde, sei aber absolut unüblich, betonte er. Mit dem Mitarbeiter werde jetzt ein Gespräch geführt, wie er sich in solchen Situationen künftig zu verhalten habe.

dpa

Rubriklistenbild: © picture-alliance / dpa/dpaweb

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken, um Missbrauch zu vermeiden.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.