Overknees - Wie trägt man die sexy Schuhe im Alltag?

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Mutiger Look: Overknees können schnell billig wirken, etwa wenn man sie mit einem zu kurzen Rock kombiniert. Foto: Peter Foley

Köln (dpa/tmn) - Frauen mit Overknees fallen auf. Die Frage ist nur: positiv oder negativ? Das kommt ganz auf das übrige Styling an, erklärt die Modeberaterin Anna Bingemer-Lehr.

Stiefel, die über das Knie reichen, haben etwas Verruchtes an sich. "Es ist schon ein besonderer Stiefel, mit dem ich auffalle", sagt die Stilberaterin Anna Bingemer-Lehr aus Köln. "Daher sollte ich ihn nicht zu Anlässen tragen, die man als gesellschaftlich konservativ einordnen kann." Sie nennt als Beispiele offizielle Feiern, Bewerbungsgespräche, Beerdigungen, aber auch jeden Anlass, bei dem man das Gegenüber nicht sehr gut kennt und seine Einstellung nicht einschätzen kann. Auch in vielen Berufen verzichten Frauen besser auf diese Stiefelmodelle. Im modischen und kreativen Umfeld sei das Tragen "natürlich in Ordnung".

Aber die erotische Wirkung der Stiefel lässt sich kaschieren: Die Frau sollte sie zur Leggins und Skinnyjeans tragen, darüber einen langen Cardigan oder Mantel. Eine Alternative ist ein längerer Rock. "Anders ist das, wenn ich einen kurzen Rock oder eine kurze Hose dazu trage", sagt Bingemer-Lehr. "Hier ist wichtig, dass die Schuhe nicht zu billig wirken. Der Stiefel hat einfach viel Sex-Appeal."

Sie rät daher zu Modellen aus Veloursleder, das rustikal wirke. Glattleder komme etwas kälter rüber, maskuliner - auch ein guter Kontrast zur aufreizenden Form des Schuhs. Schwierig seien glänzende Lackstiefel. "Das kann völlig danebengehen", warnt die Stilberaterin aus Köln. "Die Mode ist aber ein großes Feld. Es gibt sicher auch hier gut gestylte Ausnahmen, die wirklich klasse aussehen."

Bingemer-Lehr empfiehlt Frauen, die klein sind oder dickere Beine haben, auf Overknees zu verzichten. "Sie finden sicher bessere Alternativen", sagt die Modeberaterin. "Bei diesen Modellen liegt der Fokus ganz klar auf den Beinen. Bei langen und schlanken Beinen sind sie das i-Tüpfelchen."

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