Fichte auf dem Petersplatz

Päpstlicher Christbaum aus Bayern und Tschechien

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Über den prunkvoll geschmückten Christbaum hält Papst Franziskus seine sonntägliche Ansprache.

Rom - Am Freitagabend soll die päpstliche Tanne auf dem Petersplatz das erste Mal erstrahlen. Papst Franziskus wertet die 45 Jahre alte Fichte als Zeichen der Freundschaft und ist begeistert.

Der Papst freut sich über den deutsch-tschechischen Christbaum, der in diesem Jahr nahe der Krippe am Petersplatz für Weihnachtsstimmung sorgt. Die von der oberpfälzischen Stadt Waldmünchen gestiftete Fichte sei ein „internationaler Baum“ und ein Zeichen der Freundschaft, gewachsen an der Grenze zwischen Bayern und Tschechien, sagte Franziskus am Freitag im Vatikan bei einem Treffen mit einer Delegation aus Bayern und mehr als 300 Pilgern von dort. „Im Gebet bin ich euch nahe, und ich begleite eure christlichen Gemeinden und das ganze deutsche Volk auf seinem Weg.“

Die etwa 25 Meter hohe und mehr als 7 Tonnen schwere Fichte sollte, festlich geschmückt, am Freitagabend nach einer Zeremonie erstmals auf dem Petersplatz erstrahlen. Das 45 Jahre alte Gehölz aus der Region zwischen dem Bayerischen Wald und dem Böhmerwald stand auf der tschechischen Seite und wurde in einem Schwertransport nach Rom gebracht. Für die Zimmer und Kirchen des Vatikans kamen auch noch 60 kleinere Bäume in Rom an. Waldmünchen hatte dem Papst bereits 1984 einen Christbaum für den Petersplatz geliefert. Papst Johannes Paul II. hatte den Brauch eingeführt, einen Weihnachtsbaum aufzustellen.

Aus der massiven Fichte soll nach der Weihnachtszeit Spielzeug hergestellt werden. Jedes Jahr liefert ein anderes Land einen Baum.

Bayerns Europaministerin Beate Merk betonte nach dem Treffen mit Franziskus, der Baum stehe für das gelungene Miteinander in Europa. Vom Treffen mit dem Papst zeigte sie sich tief bewegt. „Er hat eine ganz große Ausstrahlung.“ Merk war als Vertreterin des Schirmherrn, Ministerpräsident Horst Seehofer, Mitglied der Delegation.

dpa

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