Pakistan: US-Drohne tötet offenbar drei Extremisten

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Eine US-Drohne vom Typ MQ-1 Predator (Archivbild).

Peshawar - Bei einem mutmaßlichen US-Drohnenangriff sind im Nordwesten von Pakistan nach Geheimdienstangaben drei mutmaßliche Extremisten getötet worden.

Bei dem Angriff am frühen Freitagmorgen seien zwei Raketen auf ein Haus in Miran Shah in der Stammesregion Nordwaziristan abgefeuert worden, sagten Gewährsleute. Vier mutmaßliche Extremisten seien verletzt worden. Nordwaziristan ist ein wichtiges Rückzugsgebiet für Taliban- und Al-Kaida-Kämpfer.

Terrorlager in Pakistan

Die Spuren des internationalen Terrorismus weisen seit Jahren auch nach Pakistan. © dpa
Im unwegsamen Grenzgebiet zu Afghanistan gibt es nach Erkenntnissen der Geheimdienste zahlreiche Ausbildungslager für islamistische Kämpfer. © dpa
Die meisten werden in der halbautonomen Stammesregion Waziristan vermutet (siehe Karte). © dpa
Auch hunderte Islamisten aus westlichen Ländern wurden in dem bergigen Gebiet ausgebildet. © dpa
Entlang der Grenzregion sollen sich zudem hochrangige Mitglieder des Terrornetzwerks Al-Kaida, darunter Osama bin Laden, bewegen. © dpa
In den mobilen Camps lernen die “Terror-Lehrlinge“ den Umgang mit leichten Waffen,... © dpa
...aber auch mit Maschinengewehren und Panzerfäusten. © dpa
Auch das Herstellen von Sprengstoff ist Teil der Ausbildung. © dpa
Die Trainer sind nach Einschätzung von Experten erfahrene Kämpfer, viele wurden in den 80er Jahren von den pakistanischen und amerikanischen Geheimdiensten ausgebildet - für den Kampf gegen die Sowjettruppen in Afghanistan. © dpa
Ihr Wissen geben sie nun an Jüngere weiter. © dpa
Auf Druck der USA ist die pakistanische Regierung in den vergangenen Jahren verstärkt militärisch gegen die Extremisten in Waziristan vorgegangen. © dpa

dapd

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