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Papst-Anruf führt zu peinlichem Missverständnis

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Der Papst greift regelmäßig zum Telefonhörer, um persönlich mit Hilfesuchenden zu sprechen. © picture alliance / dpa

Rom - Ein Italiener hat sich am Mittwoch beim Pontifex entschuldigt, weil er dessen Anruf zunächst für einen Telefonstreich gehalten hatte.

Franziskus hatte den erkrankten Franco Rabuffi am Montag angerufen, um ihn aufzumuntern, wie die Vatikanzeitung "L'Osservatore Romano" am Donnerstag berichtete. Der Papst greift regelmäßig zum Telefonhörer, um persönlich mit Hilfesuchenden zu sprechen. Doch Rabuffi glaubte zunächst nicht daran, dass am anderen Ende der Leitung tatsächlich der Papst höchstpersönlich war. Erst beim dritten Anruf kamen ihm Zweifel und er blieb am Hörer. "Mir blieb die Stimme weg, aber Franziskus half mir und sagte, dass er den Vorfall lustig fand", berichtete Rabuffi.

Trotz der aufmunternden Worte war dem Italiener sein Missgeschick offenbar unangenehm: Am Mittwoch reiste er zusammen mit seiner Frau in den Vatikan, um den Papst bei einer Generalaudienz um Entschuldigung zu bitten.

afp

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