Papst ruft zur Fastenzeit zu Umkehr und Nächstenliebe auf

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Papst Benedikt XVI. (Archivbild).

Rom - Mit einem Aufruf zur Umkehr und Nächstenliebe hat Papst Benedikt XVI. am Aschermittwoch die diesjährige Fastenzeit eingeleitet.

“Der Mensch muss sich überwinden, um er selbst zu werden, und muss den Versuchungen der Trägheit, der verfehlten Lebensweise und der Lüge widerstehen und von innen her neu werden“, sagte Benedikt am Mittwoch bei seiner Generalaudienz in Rom. Die Fastenperiode sei für die Kirche eine sehr kostbare und wichtige liturgische Zeit, die mit entsprechendem Eifer gelebt werden solle, mahnte das Oberhaupt der Katholiken dazu, den Weg auf Ostern ernsthaft zu beschreiten.

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“Fasten bedeutet zunächst der Verzicht auf Speisen“, erklärte Benedikt. “Aber mit dem äußeren Fasten ist die innere Bereitschaft zu verbinden, sich der Sünde zu enthalten und sich mit dem lebendigen Wort Gottes zu nähren“. Nur wenn es mit Gebet und Almosengeben verbunden sei, könne Fasten heilig machen. Schon in seiner Ende Februar veröffentlichten Botschaft für die rund sechswöchige Fastenzeit hatte Benedikt die Menschen aufgefordert, die Zeit bis zum Karsamstag (23. April) zur Abkehr vom Egoismus zu nutzen und sich der Nächstenliebe zuzuwenden.

Erst die traditionellen Übungen des Fastens, des Almosengebens und des Gebetes in den 40 Tagen vor Ostern erziehen dazu, “die Liebe Christi immer radikaler zu leben“, so der Papst. Denn für den Christen habe das Fasten nichts mit einer Ichbezogenheit zu tun, sondern führe vielmehr hin zur Nächstenliebe. “Der Verzicht soll unser Herz öffnen für die Not der Mitmenschen.“

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dpa

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