Gebet auf dem Petersplatz

Papst ruft Pilger zum Kampf gegen das Böse auf

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Papst Franziskus

Rom - Papst Franziskus hat beim Gebet mit den Pilgern auf dem Petersplatz dazu aufgerufen, täglich gegen das Böse zu kämpfen. Mit einer Ankündigung überraschte er.

Papst Franziskus hat beim Gebet dazu aufgerufen, täglich gegen das Böse zu kämpfen.

Erneut hatten sich einige tausend Menschen auf dem Platz versammelt und jubelten dem Papst zu. Franziskus erinnerte in seiner kurzen Ansprache an die Bedeutung der Gnade. „Wenn ich offen bin für die Gnade des auferstandenen Christus, (...) dann erlaube ich dem Sieg Christus, in mein Leben einzutreten und seine segensreiche Macht auszuweiten“, sagte er. „Ohne Gnade können wir nichts.“ Franziskus betete dafür, dass der Hass durch Liebe ersetzt werde und beendete seine Ansprache mit einem „Frohe Ostern und Guten Mittag“.

Kurz zuvor hatte der Papst erneut für eine Überraschung gesorgt, als der Vatikan ankündigte, dass Franziskus am Nachmittag die Nekropolis des Vatikans unter dem Petersdom besuchen und vor dem Petrus-Grab beten werde.

Begleitet werde er von Kardinal Angelo Comastri, dem Erzpriester der Basilika.

Archäologen hatten nach 1939 unter dem Petersdom einen Teil einer Nekropole freigelegt, in der sich unter einem Monument aus dem 2. Jahrhundert auch das mutmaßliche Grab des Petrus befindet. Über diesem Ort hatte Kaiser Konstantin im frühen 4. Jahrhundert den Vorgängerbau der heutigen Basilika errichtet. Die Ausgrabungen sind für Besucher nach Anmeldung zugänglich.

dpa/KNA

250.000 Menschen lauschen live den Worten des Papstes

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„Christus hat das Böse voll und ganz besiegt, aber es kommt auf uns an, auf die Menschen aller Zeiten, diesen Sieg in unser Leben aufzunehmen, in die konkrete Realität der Geschichte und der Gesellschaft“, sagte er am Ostermontag beim Regina Coeli, das er mit den Gläubigen vom Fenster seines Arbeitszimmers aus betete.

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