Partnerwechsel: Selbstvertrauen der Kinder leidet

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Das Selbstvertrauen von Kindern und Jugendlichen kann unter einem häufigen Partnerwechsel der Eltern leiden. Foto: Nicolas Armer

Veränderungen können Jugendliche sehr verunsichern. Auch häufige Partnerwechsel der Eltern bleiben meist nicht ohne Folgen - viele der betroffenen Kinder entwickeln weniger Selbstvertrauen.

Berlin (dpa/tmn) - Erleben Jugendliche bei ihren Eltern mehrfach einen Partnerwechsel, glauben sie später weniger als andere, ihr Leben selbst bestimmen zu können. Das geht aus einer Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung hervor.

Vor allem 10- bis 17-Jährigen verlieren demnach nach Veränderungen in der Familie eher das Vertrauen in sich selbst. Die Wissenschaftler analysierten Angaben von knapp 100 Jugendlichen aus der Langzeituntersuchung Sozio-oekonomisches Panel (SOEP).

Dabei zeigte sich, dass 15 Prozent der befragten Jugendlichen einen Partnerwechsel der Mutter miterlebt haben, 6 Prozent mehrfach. Diese Jugendlichen waren im Alter von 17 Jahren den Forschern zufolge weniger davon überzeugt, ihr Leben selbst bestimmen zu können. Abgefragt wurde zum Beispiel, ob man glaubt, dass es von einem selbst abhängt, wie das Leben verläuft.

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