Airbus-Absturz

184 Passagiere werden noch vermisst

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Leichen, die nach dem Airbus-Absturz aus dem Atlantik geborgen werden, treffen zu Untersuchungen in Racife ein.

Sao Paulo - Rund eineinhalb Wochen nach dem Airbus-Absturz werden noch 184 Insassen des Air-France-Unglücksfluges vermisst. Bis Donnerstagabend wurden 44 Leichen aus dem Wasser geborgen.

An Bord des Airbus waren insgesamt 228 Menschen, darunter 28 Deutsche. Die Chance, weitere Absturzopfer in dem Gebiet rund 1200 Kilometer nordöstlich des brasilianischen Festlandes zu finden, werde jeden Tag kleiner, sagte ein Sprecher.

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Air France wehrt sich gegen Spekulationen über Absturz-Ursache

Derzeit gibt es noch keinen genauen Termin für ein Ende der Suchoperation. Luftwaffensprecher Ramon Cardoso, hatte zuvor gesagt, die Suche gehe mindestens bis zum 19. Juni weiter.

In Recife begann im rechtsmedizinischen Institut die langwierige Identifizierung der Leichen. In die brasilianische Hafenstadt wurden bereits 16 Tote gebracht. Auf der Insel Fernando de Noronha, einige hundert Kilometer von der vermuteten Absturzstelle im Atlantik entfernt, sind derzeit 25 Opfer, die dort einer ersten Untersuchungen unterzogen werden. Auch sie sollen bis zum Wochenende nach Recife geflogen werden.

Ursache der Katastrophe weiter unklar

Die Ursache der Katastrophe liegt weiter im Dunkeln. Air France wehrte sich gegen Spekulationen, dass der Ausfall der Geschwindigkeitsmesser Ursache des fatalen Ablaufs bei dem Unglück war. “Ich bin nicht überzeugt, dass die Sonden der Grund für den Absturz sind“, sagte Konzernchef Pierre-Henri Gourgeon in Paris.

Bilder: Air-France-Flug 447 wird vermisst

Brasilianische Soldaten bergen ein Opfer. © ap
Die Bergungsarbeiten werden auch nachts fortgesetzt. © ap
Zwei Männer transportieren eine Leiche aus einem Helikopter. © ap
Ein Soldat nimmt zwischen zwei Einsatzflügen eine kleine Auszeit. © ap
Traurige Fracht: In einer Kühlbox werden 16 Opfer abtransportiert. © ap
Die Kühlbox wird in ein Flugzeug verladen. © ap
Ein Hubschrauber kreist über der Unglücksstelle. © ap
Der Abtransport der Opfer wird zur traurigen Routine. © ap
An dieser Skizze können sich die Bergungsmannschaften orientieren. © ap
Die Einsatzkräfte arbeiten rund um die Uhr. © ap
Bei den Bergungsarbeiten müssen die Soldaten Atemschutzmasken tragen.   © ap
Ein Plan kennzeichnet die Absturzstelle. © ap
Plastikwesten sollen die Männer vor Infektionen schützen. © ap
Ein Opfer wird abtransportiert. © ap
Die brasilianischen Soldaten haben einen schweren Job zu erledigen. © ap
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Trauernde Angehörige von Absturzopfern am Tom Jobim-Flughafen in Rio de Janeiro. © dpa
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Aldair Gomes, Vater des vermisten Marcelo Parente. © dpa
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Weinende Angehörige und Freunde von Absturzopfern in einem Hotel in Rio de Janeiro (Brasilien). © dpa
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Die Crew des französischen Frachters „Marfret Douce France“ hat gesehen, wie Trümmer im Atlantik schwammen. Vermutlich stammen diese von der Unglücksmaschine. © dpa
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Die Crew eines französischen Militärfliegers in ihrer Basis in Dakar (Senegal). Die Piloten bereiten sich auf den Abflug zu einer Suche an der vermeintlichen Absturzstelle vor. © AP
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Die Crew eines französischen Militärflugzeugs auf einer Basis in Dakar (Senegal). Das Flugzeug wird zur vermeintlichen Absturzstelle aufbrechen. © AP
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Das Suchflugzeug des französischen Militärs. © dpa
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Auf dem Radarschirm suchen Crewmitglieder des Suchflugzeugs Überreste der verunglückten Maschine. © dpa
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Das Suchflugzeug des französischen Militärs kreist über dem Atlantik. © dpa
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Reporter hinter einer Absperrung vor dem Air France Chcek In-Schalter am Tom Jobim Flughafen in Rio de Janeiro. © AP
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Paulo Henrique (Mitte) Mitglied der brasilianischen Luftfahrtbehörde ANAC spricht mit Journalisten vor dem Hotel in Rio de Janeiro, in dem Air France Angehörige der Opfer betreut. © AP
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Air France-KLM-Präsident Jean Cyril Spinetta, (rechts) und Air France-KLM Vorstandschef Pierre-Henri Gourgeon treffen vor einem Hotel nahe des Pariser Charles de Gaulle-Flughafens ein. © AP
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Isabelle Birem, Air France-Generaldirektorin in Brasilien trifft im Hotel ein, wo die Fluglinie die Angehörigen der Opfer untergebracht hat. © AP
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Angehörige der Absturz-Opfer in einem Hotel in Rio de Janeiro. Dort hat Air France die Angehörigen untergebracht. © AP
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Ärzte, Psychiater und andere Helfer treffen in Rio de Janeiro ein, um sich um die Angehörigen der Absturz-Opfer zu kümmern. © AP
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Eine Angehörige hat auf dem Flughafen Charles de Gaulle in Paris soeben von dem Unglück erfahren. © dpa
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Flug AF 447 kam niemals in Paris an. © ap
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Die Unglücksmaschine war vom Typ Airbus A330. © dpa
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Journalisten am Air-France-Check in Schalter in Rio de Janeiro. © dpa
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Die Angehörigen sind verzweifelt. © dpa
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Ein Frau mit Kind ist auf dem Weg zum Krisenstab, um Informationen über Flug AF447 zu bekommen. © ap
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Die Hoffnung auf ein Wunder schwindet. © dpa
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Angehörige auf dem Weg zum Flughafen in Rio de Janeiro. © dpa
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In einem Bus werden Freunde und Verwandte der Vermissten zum Flughafen in Rio de Janeiro gebracht. © dpa
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Gerade ist am Flughafen in Paris bekanntgegeben worden, dass Flug AF 447 vermisst wird. © ap
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Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy macht sich am Flughafen Charles de Gaulle in Paris ein Bild von der Lage. © ap
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Eine Suchmannschaft macht sich von Brasilien aus auf die Suche nach Vermissten.  © ap
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Die Nachricht ist für die Angehörigen unfassbar. © ap
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Mit einem mulmigen Gefühl checken Passagiere in Rio de Janeiro kurz nach Bekanntwerden des Unglücks ein. © ap
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Gerade ist die Unglücksmeldung in Rio verkündet worden. © ap
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Im Windsor Hotel in Rio de Janeiro werden die Angehörigen betreut. © ap
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Eine Maschine der Air France. © ap
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Für Freunde und Verwandte gibt es in Paris am Flughafen einen gesonderten Eingang. © ap
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Der Ankunftsbereich am Flughafen Charles de Gaulle in Paris. © ap
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Eine Maschine aus der Air-France-Flotte. © ap
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Sicherheitskräfte schirmen den Eingang für Angehörige am Flughafen von Paris ab. © ap
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Die Ungewissheit ist für die Angehörigen unerträglich. © ap
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Brasiliens Vize-Präsident Jose Alencar (M.) bei einer Pressekonferenz am Flughafen von Rio. © ap
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Gerade ist in Paris die unfassbare Nachricht verkündet worden. © ap
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Ein Schalter am Flughafen von Rio. Flug AF 447 steht noch angeschrieben. © ap
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Ein Angehörige ist am Flughafen von Rio umringt von Journalisten. © ap
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Eine Journalistin bei Recherchearbeiten am Flughafen von Rio. © ap
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Das Medieninteresse ist riesengroß. © ap
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Ein Mann und eine Frau trösten sich gegenseitig. © ap
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Isabelle Birem, Air France Generaldirektorin für Brasilien, bei einer Pressekonferenz in Sao Paulo. © ap
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Ein Mann versucht an einem Air-France-Schalter am Flughafen in Rio Informationen zu bekommen. © ap
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Eine Frau checkt in Rio ein. Gerade ist die Unglücksmeldung verkündet worden. © ap
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Sanitäter betreuen Angehörige auf dem Flughafen in Paris. © dpa

Die Zeitung “Figaro“ hatte geschrieben: “Airbus schließt nicht aus, seine Flotte von 1000 A330 und A340 am Boden zu lassen, um die Messgeräte auszutauschen.“ Airbus kündigte daraufhin eine Verleumdungsklage an. Airbus-Chef Tom Enders bezeichnete die Spekulationen über die Absturzursache als unverantwortlich. “Es gibt keinen direkten Zusammenhang zwischen falschen Geschwindigkeitsmessungen und dem Unfall“, sagte Enders am Donnerstag dem ARD-Studio Paris.

Bilder von der Trauerfeier für die Opfer des Flugzeugabsturzes

Mitarbeiter von Air France sind fassungslos. © ap
Ihre Freundin saß im Flugzeug. © ap
Das Präsidentenehepaar verlässt die Kirche Notre Dame. © ap
Das Präsidentenehepaar verlässt die Kirche Notre Dame. © ap
Ökumenische Trauerfeier für die Opfer des Flugzeugabsturzes im Atlantik. © ap
Angehörige trauern in Notre Dame um die Opfer. © dpa
Angehörige bei der Trauerfeier in Notre Dame. © dpa
Ökumenische Trauerfeier für die Opfer des Flugzeugabsturzes im Atlantik. © dpa
Frankreichs First Lady Carla Bruni nach der Trauerfeier. © dpa
Angehörige weinen bei der Trauerfeier in Notre Dame um die Opfer. © dpa
Jaques Chirac bei der Trauerfeier. © 
Air France Chefs Jean Cyrill und Henri Gourgeon kamen auch zur Trauerfeier. © dpa
Auch die französische Justizministerin Rachida Dati kam. © dpa
Trauernde auf dem Weg nach Notre Dame. © dpa

dpa

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