Fund sorgt für Ärger

Patient hat drei Kilogramm Kokain bei sich

Brüssel - In einem Brüsseler Krankenhaus sind in den Habseligkeiten eines später verstorbenen Patienten drei Kilogramm reines Kokain entdeckt worden. Der Fund sorgte für Ärger.

Die Krankenhausleitung habe beschlossen, die Drogen zu entsorgen, ohne die Justiz zu benachrichtigen, schrieb die belgische Zeitung "La Capitale" am Mittwoch in ihrer Onlineausgabe. Das Krankenhaus berief sich dabei auf die ärztliche Schweigepflicht.

Allerdings bekam die Justiz laut "La Capitale" dennoch Wind von dem Fund. Demnach sei die Justiz erzürnt über das Vorgehen des Krankenhauses und habe eine Untersuchung eingeleitet.

Der Patient war der Presse zufolge im August im Brüsseler Bahnhofsviertel erkrankt, ins Krankenhaus eingeliefert und in ein künstliches Koma versetzt worden. Er starb demnach allerdings nicht an einer Überdosis Rauschgift.

afp

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa (Symbolbild)

Das könnte Sie auch interessieren

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.