Das fordert eine Petition

Singen wir bald die DDR-Hymne mit dem Text des Deutschlandliedes?

Berlin - Das Deutschlandlied ist vielen ans Herz gewachsen, schmissiger ist jedoch die DDR-Hymne. Das findet zumindest der Ersteller einer Petition. Er hat einen skurrilen Vorschlag.

Ein gutes Vierteljahrhundert nach der Wiedervereinigung fordert eine dem Bundestag zugestellte Petition ein Verschmelzen der Nationalhymne mit der DDR-Hymne. "Die jetzige Nationalhymne klingt schleppend, gerade zu einschläfernd", heißt es im Begründungstext zu der Eingabe auf der Internetseite des Parlaments. Zudem sei sie "gerade im Hinblick des Verbots der ersten Strophe eher negativ behaftet".

Die DDR-Hymne klinge hingegen "hoffnungsvoll und antreibend, wodurch sie sich zum Beispiel auch hervorragend zur Begleitung sportlicher Veranstaltungen eignet". Zudem wäre das Verschmelzen der Hymnen "ein weiteres Zeichen der deutschen Wiedervereinigung".

Der namentlich nicht genannte Ersteller der Petition 69525 fordert konkret die Einführung der früheren DDR-Hymne "Auferstanden aus Ruinen" mit dem Text ihrer ersten beiden Strophen sowie der dritten Strophe des Deutschlandlieds. Dass das textlich so seine Tücken hat, davon kann Sarah Connor bekanntermaßen ein Lied singen

Von Anfang Februar bis Mittwochmittag verzeichnete die Petition allerdings nur 23 Unterstützer. Nur wenn der Initiator innerhalb von vier Wochen 50.000 Unterstützer gewinnen kann, erreicht ein Petition das nötige Quorum. Dann kann der Initiator sein Anliegen mit den Abgeordneten in einer öffentlichen Sitzung des Petitionsausschusses des Bundestags diskutieren.

afp

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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