Institut warnt vor

Pferdefleisch-Skandal erst am Anfang

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Pferdefleisch an sich, ist nichts Schlechtes. Die falsche Deklaration allerdings schon. Doch Verbraucher wollen selbst entscheiden, was sie essen.

Berlin - Der Pferdefleischskandal steht erst am Anfang: Mit Beginn genauerer Untersuchungen wird in den kommenden Tagen wohl erst die wahre Dimension des Schwindels ans Licht kommen.

Lebensmittelanalytiker rechnen damit, dass der Pferdefleisch-Skandal noch weitere Kreise zieht. „Da jetzt flächendeckend analysiert wird, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass es weitere Entdeckungen im Fleischskandal gibt“, sagte der Geschäftsführer des ifp Instituts für Produktqualität in Berlin, Wolfgang Weber, der Nachrichtenagentur dpa am Montag.

Er bestätigte, dass sein Institut bei Döner-Untersuchungen in Leipzig und Berlin in einer Probe einen Anteil von einem Prozent Pferdefleisch entdeckt hat - und in drei Proben sieben Prozent Schweinefleisch. Die Lebensmittel-Tester hatten im Auftrag des Fernsehsenders RTL Döner untersucht.

Lebensmittelskandale in Deutschland

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Vor allem die Herkunft des Schweinefleischs müsse untersucht werden, und wie es in Döner gelangen konnte. Da der muslimische Glauben den Verzehr von Schweinefleisch verbietet, enthält Döner in der Regel Rind-, Lamm- oder auch Puten- und Hühnerfleisch.

Pferdefleisch wurde außerdem in vielen Produkten verschiedener Supermarkt-Ketten gefunden oder zumindest vermutet. So hat unter anderem Rewe wegen Verdachts auf Pferdefleisch tiefgekühlte Chili Con Carne und Spaghetti Bolognese aus den Regalen genommen.

dpa

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