Pferdefleisch-Skandal: Weitere Länder betroffen

Paris - Der europäische Pferdefleisch-Skandal weitet sich immer weiter aus: Weitere europäische Länder sind anscheinend betroffen.

Nachdem bereits Pferdefleisch in Lasagne-Gerichten und Burgern in Großbritannien, Irland, Schweden und Frankreich entdeckt worden war, erklärte die französische Behörde für Lebensmittelsicherheit am Wochenende, Firmen aus Rumänien, Zypern und den Niederlanden seien ebenfalls „Teil der Lieferkette“, an deren Ende Pferdefleisch fälschlicherweise als Rindfleisch ausgezeichnet worden sei.

Die französische Regierung erklärte, eine französische Firma habe gefrorenes Fleisch von einem Händler aus Zypern gekauft, der es von einer niederländischen Firma erworben habe. Die wiederum habe das Fleisch von einem rumänischen Lieferanten erhalten. Die Behörden in Rumänien ermitteln ebenfalls.

In den vergangenen Wochen waren Lasagne-Produkte und Burger in Großbritannien, Irland, Schweden und Frankreich aus den Regalen genommen worden. Einige aus britischen Geschäften zurückgerufen Lasagne-Produkte, die mit Rind hätten zubereitet werden sollen, enthielten zu mindestens 60 Prozent Pferdefleisch. Gesundheitsgefahren sollen nach Behördenabgaben nicht bestanden haben.

AP

Rubriklistenbild: © dpa

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