Not macht erfinderisch

Pferdesteuer soll Stadt in Geldnot helfen

Lauterbach - Not macht erfinderisch: Die Stadt Lauterbach im Vogelsbergkreis ist hochverschuldet. Eine neue Steuer soll jetzt Geld in die leeren Kassen spülen. Doch die Idee stößt auf massiven Widerstand.

In Lauterbach im Vogelsbergkreis ist ein Streit um die Einführung einer Pferdesteuer entbrannt. Die hochverschuldete Kreisstadt erwägt, Pferdehalter mit etwa 200 Euro jährlich zur Kasse zu bitten. Dagegen protestierten am Donnerstagabend rund 250 Menschen vor dem Rathaus. Eine Entscheidung wurde vertagt. Lauterbachs Bürgermeister Rainer-Hans Vollmöller (CDU) sagte am Freitag, noch sei nichts entschieden. Ein Beschluss könne im Oktober fallen. Die Steuer würde der Stadt jährlich 30 000 Euro bringen. Laut der Deutschen Reiterlichen Vereinigung wäre Lauterbach die erste deutsche Kommune, die eine Pferdesteuer einführt.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken, um Missbrauch zu vermeiden.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.