Irrer Pipi-Prozess vor Verwaltungsgericht

Düsseldorf - Ein S-Bahn-Schaffner hat einem Fahrgast das Pinkeln in einen Abfalleimer erlaubt. Warum der Pipi-Fall jetzt vor dem vor dem Düsseldorfer Verwaltungsgericht landete:

Der Zugbegleiter hatte einem jungen Fahrgast mit starkem Harndrang geraten, “wenn es gar nicht anders geht“, sich in einem Mülleimer des leeren 1.-Klasse-Abteils zu erleichtern. Der Lokführer hatte dies bemerkt und gemeldet, daraufhin hatte die Deutsche Bahn gegen den Schaffner 100 Euro Bußgeld verhängt und ihn schließlich sogar versetzt. Der Mitarbeiter habe nur den unvermeidbaren Schaden zu begrenzen versucht, befand nun das Gericht.

dpa

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