Würdigung des Tages

Politiker fordern: 17. Juni soll wieder Feiertag werden

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Kai Wegner (Generalsekretär der CDU Berlin), Alexandra Hildebrandt (Geschäftsführende Vorsitzende und Direktorin des Mauermuseums Museum Haus am Checkpoint Charlie) und Maria Sawchenko, Mutter der in russischer Haft sitzenden Pilotin Nadjeschda Sawtschenko, gedenken mit einer Kranzniederlegung am 16. Juni in Berlin dem Volksaufstand vom 17. Juni 1953 in der damaligen DDR.

Berlin - Der 17. Juni 1953 war der Tag, an dem der Volksaufstand in der DDR niedergeschlagen worden ist. Thüringens Landtagspräsident und Berlins Innensenator wollen den Tag nun zu einem bundesweiten Feiertag machen.

Vor der Einheit war der 17. Juni schon einmal Feiertag im Westen, musste dann aber weichen, als der 3. Oktober als Tag der Deutschen Einheit eingeführt wurde.

Berlins Innensenator Frank Henkel und Thüringens Landtagspräsident Christian Carius werben nun dafür, ihn wieder einzuführen. Damit würde das Leid derer gewürdigt, die sich an diesem Tag gegen die SED-Herrschaft aufgelehnt haben. Das sagte Carius am Dienstag, wie der Focus berichtet. Und der Berliner Viez-Regierungschef Henkel sagte der Berliner Morgenpost, damit könne die Bedeutung des Tages stärker vergegenwärtigt werden.

pak

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