Bagger im Einsatz

Suche nach Elias: Wasserstand der Nuthe abgesenkt

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Mitarbeiter des Technischen Hilfwerkes und Polizisten hantieren am Donnerstag mit Bauteilen für ein Floß. Auf der Suche nach dem vermissten Elias wird ein Teil des Flüsschens Nuthe ausgebaggert.

Potsdam - Seit mehr als einer Woche ist der sechsjährige Elias aus Potsdam verschollen. Doch die Ermittler geben nicht auf. Nun wurde der Wasserstand eines Flüsschens abgesenkt.

Bei der Suche nach dem vermissten sechsjährigen Elias aus Potsdam ist der Wasserstand der Nuthe am Freitag um rund 20 Zentimeter abgesenkt worden. Das soll das Ausbaggern des Schlammbodens erleichtern, wie die Polizei mitteilte. Sie untersucht den Untergrund des Flüsschens im Stadtteil Schlaatz. Dort verschwand das Kind vor mehr als einer Woche. Gesucht wird an einer Stelle, an der zuvor Spürhunde angeschlagen hatten.

Die Arbeiten laufen auf einer Länge von etwa 200 Metern. Die Baggerarbeiten hatten am Donnerstag begonnen und waren am Abend unterbrochen worden. Mit dem Bagger wird der Schlamm aus dem Wasser geholt und auf eine Schwimmplattform gehievt, auf der ein Hund im Einsatz ist. Bisher wurde nichts gefunden.

Die Suche nach dem Kind war am Donnerstag mit mehr als 150 Polizisten und freiwilligen Helfern des Technischen Hilfswerkes entlang der Nuthe fortgesetzt worden. „Es ist davon auszugehen, dass wir auch am Wochenende aktiv suchen“, sagte ein Polizeisprecher.

Elias ist am 8. Juli verschwunden, seitdem fehlt von ihm jede Spur. Mehr als 530 Hinweise gingen bisher ein. Zudem wertet die Polizei mehr als 200 Stunden Videomaterial von Überwachungskameras an Supermärkten, Tankstellen sowie in Bussen und Bahnen aus.

dpa

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