Busunglück in Italien

Polizei ermittelt wegen fahrlässiger Tötung

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Bei einem Busunglück in Italien sind mindestens 38 Menschen ums Leben gekommen

Avellino - Nach dem schweren Busunglück im Süden Italiens mit 38 Todesopfern sind Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung eingeleitet worden.

Die Nachrichtenagentur Ansa berichtete am Montag, die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft von Avellino erstreckten sich nicht nur auf ein mögliches Verschulden des bei dem Unfall ums Leben gekommenen Fahrers, sondern auch auf den Zustand des Busses sowie der Seitenbegrenzung der Brückenstraße, die der Bus durchbrochen hatte. Er war am Sonntag mit etwa 50 Menschen an Bord 30 Meter in die Tiefe gestürzt.

Die Leiche des Busfahrers soll außerdem auf Alkohol und Drogen untersucht werden, wie italienische Medien berichteten. Die Unterlagen zu dem Unfallfahrzeug habe die Polizei bereits beim Busunternehmen Mondotravel beschlagnahmt.

Busunglück in Italien: Mindestens 38 Todesopfer

Busunglück in Italien: Mindestens 38 Todesopfer

Eine Überlebende des Unglücks hatte nach Angaben ihres Onkels berichtet, ein Reifen des Busses sei geplatzt, so dass der Fahrer die Kontrolle verloren habe. Die Polizei teilte mit, am Unfallort habe es keine Bremsspuren des Busses gegeben.

Die Reisegruppe hatte eine Pilgerreise in den Ort Pietrelcina unternommen und befand sich auf der Rückreise nach Neapel. Von dem Unfall waren auch einige weitere Fahrzeuge betroffen.

AFP

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