Nächtlicher Einsatz

Polizei hilft: Kuschelteddy sucht neues Heim

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Noch namenlos ist der riesige Plüschteddy, den Polizeioberkommissar Alexander Stroh hält.

Bad Vilbel. Als Freunde und Helfer haben sich Streifenbamte im hessischen Bad Vilbel nachts für einen ausgesetzten Teddybär eingesetzt. Das etwa ein Meter große Plüschtier mit schwarzen Knopfaugen und einem Stoffherz zwischen den Tatzen saß auf einer Bank.

Eine Anwohnerin rief deshalb in der Nacht zum Donnerstag mehrfach die Polizei und forderte die Abholung des Teddys. Schließlich erbarmte sich eine Streife, denn: "Wir helfen in jeder Lage."

Das in einen Müllsack eingepackte Kuscheltier kam mit aufs Revier. Beigelegt war ein Zettel: "Teddy sucht ein neues Zuhause." Der bisherige Eigentümer habe nicht ermittelt werden können, auch eine Vermisstenmeldung liege nicht vor, hieß es in einer Meldung der Polizei. 

Adoptionsangebot

Ein erstes Adoptionsangebot sei am Freitagmorgen eingegangen, sagte Alexander Stroh von der Polizei in der Wetterau-Stadt. Eine Bad Vilberin und mutmaßliche Teddysammlerin biete dem Kuscheltier ein Heim an. "Wir müssen natürlich überprüfen, ob der Teddy dort wirklich ein gutes Zuhause hätte", erklärte Stroh augenzwinkernd. (dpa)

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