Rätselhafte Tat

San Diego: Polizist erschossen, Kollege schwer verletzt

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Wieder sind in den USA zwei Polizisten angeschossen bzw. erschossen worden.

San Diego - Zwei Polizisten machen einen Halt, kurze Zeit später rufen sie um Hilfe. Am Ende ist einer der beiden tot. Was sich nachts im kalifornischen San Diego genau abspielte, ist noch unklar.

Ein Polizist ist im Süden Kaliforniens erschossen worden. Ein weiterer wurde bei dem Vorfall in San Diego verletzt, wie die Sicherheitsbehörden am Freitagmorgen (Ortszeit) mitteilten. Ein Verdächtiger wurde festgenommen, die Polizei suchte noch nach anderen.

Wie Polizeichefin Shelley Zimmerman bei einer Pressekonferenz sagte, hatten die beiden Polizisten einen Halt gemacht und kurze Zeit später um Hilfe gebeten. Die alarmierten Kollegen fanden die Männer verwundet auf. Einer der beiden erlitt so schwere Verletzungen, dass er starb. Der zweite Polizist wurde operiert. Die Ärzte rechneten damit, dass er überlebt, wie es weiter hieß.

Die Hintergründe waren zunächst unklar. „Die Ermittlungen dauern an“, sagte Zimmerman. „Wir haben zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht genug Informationen.“

Medienberichten zufolge waren die Polizisten Teil einer Einheit, die sich um Bandengewalt kümmert. Erst vor Kurzem waren in Dallas Polizisten erschossen worden.

Täter von Baton Rouge suchte sich gezielt Polizisten aus

Der Schütze wurde von Polizisten getötet. Foto: Dan Anderson
Der Schütze wurde von Polizisten getötet. Foto: Dan Anderson © Dan Anderson
Die Lage in Baton Rouge ist seit Tagen besonders angespannt: Dort war am 5. Juli der Afroamerikaner Alton Sterling von Polizisten erschossen worden, während er am Boden lag. Foto: Max Becherer
Die Lage in Baton Rouge ist seit Tagen besonders angespannt: Dort war am 5. Juli der Afroamerikaner Alton Sterling von Polizisten erschossen worden, während er am Boden lag. Foto: Max Becherer © Max Becherer
Trump twitterte: "Wie viele Angehörige der Strafverfolgungsbehörden und Leute müssen sterben, weil es unserem Land an Führung mangelt? Wir fordern Recht und Ordnung." Foto: Justin Lane
Trump twitterte: "Wie viele Angehörige der Strafverfolgungsbehörden und Leute müssen sterben, weil es unserem Land an Führung mangelt? Wir fordern Recht und Ordnung." Foto: Justin Lane © Justin Lane
Die Menschen sollten sich in ihren Äußerungen mäßigen, sagte Präsident Obama mit einem Seitenhieb auf den voraussichtlichen Präsidentschaftskandidaten der Republikaner. Foto: Michael Reynolds/Archiv
Die Menschen sollten sich in ihren Äußerungen mäßigen, sagte Präsident Obama mit einem Seitenhieb auf den voraussichtlichen Präsidentschaftskandidaten der Republikaner. Foto: Michael Reynolds/Archiv © Michael Reynolds
Der Schütze hatte nach Medienberichten in einem YouTube-Video unter einem Pseudonym von einer Revolution gesprochen. Foto: Dan Anderson
Der Schütze hatte nach Medienberichten in einem YouTube-Video unter einem Pseudonym von einer Revolution gesprochen. Foto: Dan Anderson © Dan Anderson

dpa

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