Sexueller Missbrauch

Polizist vergewaltigt Frau nach Grillabend - doch Richter steckt ihn nicht ins Gefängnis

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Eine Frau wird von einem Polizisten vergewaltigt. (Symbolbild)

Ein Hauptkommissar hat eine Frau vergewaltigt. Ein Gericht verurteilt den Beamten, steckt ihn jedoch nicht ins Gefängnis.

Minden-Lübbecke/Bielefeld – Das Landgericht Bielefeld hat einen Polizeibeamten wegen Vergewaltigung verurteilt. Der Polizist hatte am 26. März eine Frau in ihrer Wohnung in Minden-Lübbecke sexuell missbraucht. 

An dem besagten Tag trafen sich die beiden zu einem gemeinsamen Grillabend zu Hause bei dem Mann. Gegen 2.30 Uhr brachte der Beamte die Frau nach Hause. Ihr Ehemann war verreist. Der Hauptkommissar nutzte die Gelegenheit und drängte sein Opfer zum Geschlechtsverkehr. Dabei vergewaltigte er sie. Ihr gelang es jedoch, den Mann aus der Wohnung zu werfen und erstattete Anzeige gegen den Polizisten. Es kam zum Prozess.

Polizist vergewaltigt Frau in Minden-Lübbecke: Landgericht Bielefeld spricht Urteil 

Der Polizist und die Frau einigten sich in dem Prozess. Der Mann gab ein umfassendes Geständnis ab und entschuldigte sich bei seinem Opfer aus Minden-Lübbecke für die Vergewaltigung. Er zahlte der Frau eine fünfstellige Summe Schmerzensgeld und wurde vom Landgericht Bielefeld zu einer Bewährungsstrafe von acht Monaten verurteilt.

Welche Folgen das Urteil für seine Kollegen bei der Bielefelder Polizei hat, lesen Sie bei owl24.de*.

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