Post überdenkt Flatrate für Briefe

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Ein Jahr lang Briefe schreiben für pauschal 60 Euro: Die Post will Kunden mit der Flatrate binden.

Bequemer, einfacher und kostenlos: Immer mehr Menschen kommunizieren per Email. Um die Sparte zu sanieren, will die Deutsche Post eine Flatrate für Briefe einführen.

Es ist weniger ein nostalgischer, als ein wirtschaftlicher Grund, der die Deutsche Post dazu veranlasst, den Brief besser zu bewerben. Dass das Medium romantischer ist als die Email dürfte dabei wohl nebensächlich sein. Nach den Umsatzeinbrüchen zum Jahresbeginn muss die Deutsche Post ihr Briefgeschäft sanieren.

Deshalb überdenkt das Unternehmen eine Flatrate für Briefe, will die Wirtschaftswoche erfahren haben. Für eine Jahrespauschale sollen Kunden unbegrenzt Briefe verschicken können. Als realistische Jahresgebühr für Privatpersonen gelten demnach 60 Euro. Die Gebühr werde für Unternehmen je nach Menge des Briefverkehrs höher liegen. Basic Thinking erklärt, was dahinter steckt.

Das Projekt stecke noch „in der Entwicklungsküche“, heißt es unter Berufung auf einen Insider. Doch schon im kommenden Jahr könnte die sogenannte Flatrate für Briefe kommen.

Nicht nur reagiert die Post mit diesem Modell auf die vergangenen Umsatzeinbrüche. Seit der gesetzlichen Einführung der DE-Mail, mit der Behördenbriefe online versendet werden können, stehen dem Unternehmen schlimme Zeiten bevor, wenn es seine Geschäftsmodelle nicht modernisiert.

mit dpa

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