Hunderte Schaulustige

Explosionsgefahr: Löcher in Pottwal gesägt

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Zwei riesige Pottwale sind an der dänischen Nordseeküste gestrandet.

Henne - Zwei riesige Pottwale sind an der dänischen Nordseeküste gestrandet. Hunderte Menschen sind zum Strand gekommen, um die beiden Tiere zu sehen.

Der größere der Wale ist nach Angaben der Nachrichtenagentur Ritzau etwa 14 Meter lang.

Forscher des Naturhistorischen Museums in Kopenhagen untersuchten die Meeressäuger, die am Wochenende angespült worden waren, am Montag.

„Man weiß nicht, was schiefgegangen ist, wenn Wale stranden“, erklärte Hanne Strager vom Naturhistorischen Museum. Die Biologen wollen deshalb herausfinden, wie alt die Tiere waren und in welchem Zustand sie sich befanden, als sie an die Westküste gespült wurden.

Hätten Sie es gewusst? So alt werden Tiere

Ameisen werden bis zu sieben Jahre alt. © dpa
Bären werden bis zu 50 Jahre alt. © dpa
Eintagsfliegen werden nur einen Tag alt. © dpa
Elefanten werden bis zu 85 Jahre alt. © dpa
Enten werden bis zu 22 Jahre alt. © dpa
Füchse werden bis zu 15 Jahre alt © dpa
Hirsche werden bis zu 35 Jahre alt. © dpa
Hunde werden bis zu 15 Jahre alt. © dpa
Kakadus werden bis zu 100 Jahre alt © dpa
Kanarienvögel werden bis zu 22 Jahre alt. © dpa
Karpfen werden bis zu 120 Jahre alt. © dpa
Katzen werden bis zu 15 Jahre alt © dpa
Kröten werden bis zu 40 Jahre alt. © dpa
Krokodile werden bis zu 50 Jahre alt. © dpa
Löwen werden bis zu 35 Jahre alt © dpa
Maikäfer werden bis zu sechs Wochen alt. © dpa
Mäuse werden bis zu drei Jahre alt. © dpa
Nashörner werden bis zu 50 Jahre alt. © dpa
Pferde werden bis zu 40 Jahre alt. © dpa
Regenwürmer werden bis zu zehn Jahre alt. © dpa
Riesenschildkröten werden bis zu 180 Jahre alt. © dpa
Schimpansen werden bis zu 40 Jahre alt. © dpa
Manche Schmetterlinge werden nur einen Tag alt. © dpa
Steinadler werden bis zu 100 Jahre alt. © dpa
Uhus werden bis zu 70 Jahre alt. © dpa
Wale werden bis zu 120 Jahre alt. © dpa
Wespen werden bis zu einem Jahr alt. © dpa
Wildgänse werden bis zu 80 Jahre alt. © dpa

Um zu vermeiden, dass die Tiere wegen der Faulgase, die sich in ihren Kadavern bilden, explodieren, sägten die Biologen zunächst Löcher in die toten Walkörper. Nun sollen die beiden Wale, die in einem Abstand von 700 Metern voneinander an Land getrieben waren, skelettiert werden. Massenweise Fett und Fleisch müssen die Biologen dafür von den riesigen Kadavern abtragen. Später könnten die Überreste der Tiere etwa in Kopenhagen im Museum ausgestellt werden.

dpa

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