Künftig regelmäßiger Alarm

Sirenen-Geheul im ganzen Land: Erster „Warntag“ seit 30 Jahren - „soll die Wirkung haben, dass ...“

Eine Sirene (Symbolbild).
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Eine Sirene (Symbolbild).

Erstmals seit der deutschen Wiedervereinigung werden im September bundesweit Alarmsirenen ertönen. Der Großalarm soll künftig regelmäßig ausgelöst werden.

  • Im September soll erstmals seit der Wende wieder ein bundesweiter Probealarm stattfinden.
  • Sirenen werden heulen, aber auch über das Handy werden die Menschen gewarnt. Künftig soll dies regelmäßig geschehen.
  • Gewarnt werden soll vor Naturkatastrophen, radioaktiver Strahlung oder Krankheitserregern.

München - Erstmals seit der Wiedervereinigung soll mit einem bundesweiten Probealarm die Warntechnik für besondere Risiken wie Unwetter oder Chemieunfälle getestet werden. Im September soll es so weit sein.

Deutscher „Warntag“: An diesem Tag wird der Alarm im ganzen Land ausgelöst

An dem Tag sei es auch das Ziel, die Menschen in Deutschland über Warnungen in Notlagen zu informieren, teilte das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe in Bonn am Dienstag mit.

Als Datum für den Alarm wurde der10. September 2020 ausgewählt. In ganz Deutschland sollen um11 Uhr die Sirenen heulen. Auch über Warn-Apps, Radio und Fernsehen und über soziale Medien werden am 10. September der Probealarm stattfinden.

Deutscher „Warntag“: Sirenen könnte auch vor Viren wie Corona warnen

Der Warntag soll die Wirkung haben, dass auch Warnanlässe bekannter gemacht werden, so das Bundesamt. Beispiele für Anlässe könnten zum Beispiel auchBrände oder das Auftreten von radioaktiver Strahlung sein, aber auch Stromausfälle oder Naturgefahren, wie Erdbeben oder Überschwemmungen.

Ebenfalls kann vor Krankheitserregern wie dem Coronavirus warnt das Bundesamt nach eigenen Angaben über die Warn-App Nina bei besonderen Situationen.

Bundesweiter „Warntag“ findet künftig jährlich statt - immer im September

Künftig werde der Warntag jährlich an jedem zweiten Donnerstag im September stattfinden, so das Bundesamt.

cg mit dpa

Das Wetter im Juni in Deutschland bestimmt weiter eine Hochdruckwetterlage.

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