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„Krasser Temperatursturz“: Temperaturen gehen im November bis zu „22 Grad nach unten“

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Von: Luis Teschner

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Gerade genießt Deutschland den Spätsommer mit viel Wärme und Sonne. Doch im November ist die Schönwetterlage vorbei und es kann kalt und nass werden.

Kassel - Im Oktober gibt es dieses Jahr überdurchschnittliche Temperaturen und viel Sonne. Meteorologen sprechen sogar vom fünftwärmsten Oktober seit 1881. Doch pünktlich zum November verlässt uns das gute Wetter und übrig bleiben Kälte, Nässe und Nebel, denn eine massive Kaltfront findet ihren Weg aus Grönland nach Deutschland. Bis dahin bleibt uns zum Glück noch ein wenig Zeit, in der wir die vielleicht letzten warmen Sonnenstunden des Jahres genießen können.

Wetter im Herbst: Auf den goldenen Oktober folgt der Temperatursturz

Gerade stecken wir mitten in einer Schönwetterperiode, denn warme Luft aus der Sahara verlängert den Spätsommer bis tief in den Oktober. „Bestes Wander- und Ausflugswetter“ gibt es dieses Wochenende (22.10.2022) nochmal vor allem im Süden Deutschlands mit teilweise über 20 Grad, während es im Norden doch wolkig werden kann.

Ein Polarwirbel könnte dafür sorgen, dass es in Deutschland im März noch einmal zu Frost kommt. (Symbolbild)
Der Temperatursturz im November bringt uns Kälte, Regen, viel Nebel und es kann sehr frostig werden. (Symbolbild) © Uwe Zucchi/dpa

„Da geht’s zu wie auf der Autobahn“, verrät Meteorologe Dominik Jung von wetter.net über die Tiefdruckgebiete, die über Nordwesteuropa jagen. Doch pünktlich zu Allerheiligen am 1. November sieht es aktuell nach einem möglichen „krassen Temperatursturz“ innerhalb von nur drei Tagen aus. Es geht bis zu „22 Grad nach unten“, wie Dominik Jung im Video mit zwei eindrucksvollen Grafiken darlegt. Für den Alpenraum spricht der Meteorologe sogar von einem möglichen „Wintereinbruch“.

Wetter: Im November wird es kalt, nass und neblig

Während das überdurchschnittlich milde Wetter die nächste Woche bestehen bleibt, schlägt das Wetter im November schlagartig um. Kühler Nordwind ersetzt den warmen Südwestwind aus Nordafrika und Meteorologe Jan Schenk von The Weather Channel prognostiziert für die zweite Novemberhälfte Nebel, Wind und Regen und deutlich fallende Temperaturen, vielleicht sogar Frost.

Im November geht der Herbst also so richtig los und zeigt uns seine eher triste und ungemütliche Seite. Heizungen werden wir dann ziemlich sicher vor allem nachts anwerfen müssen, obwohl mit diesen Heiztricks die Wohnung auch ohne Heizung warm bleibt. Trotzdem bringt der Nordwind auch Vorteile: „Der aufkommende Wind ist gar nicht so schlecht für die Energieerzeugung.“ (lute)

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