Viele Partys rund um den Globus

Prosit 2014! So feiert die Welt Silvester

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Der vergangene Jahreswechsel über Sydney.

Berlin - Sekt, Sause, Silvesterknaller - weltweit wollen die Menschen das neue Jahr fröhlich und laut empfangen. Wer nicht auf Open-Air-Festen feiern mag, kann daheim im Fernsehen Feuerwerksspektakel genießen.

Mit Riesenpartys, Feuerwerk, und alten Traditionen werden viele Millionen Menschen weltweit das Jahr 2014 begrüßen. Die ersten Bewohner auf dem Globus, die den Jahreswechsel erleben, sind gut 8000 Insulaner auf den Line-Inseln, die zum Pazifik-Inselstaat Kiribati gehören. Dort beginnt der 1. Januar um 10.00 Uhr MEZ; die Hauptstadt von Kiribati, South Tarawa, liegt weiter westlich. An Neujahr 2014 werden mehr als 7,2 Milliarden Menschen auf der Erde leben - rund 80 Millionen mehr als ein Jahr zuvor. Viele Deutsche gehen laut Umfragen sehr hoffnungsvoll ins Jahr 2014.

AUSTRALIEN: Eine Milliarde Zuschauer an Bildschirmen weltweit erwartet die australische Metropole Sydney um 14.00 Uhr MEZ: Für das traditionell pompöse Feuerwerksspektakel vor der Kulisse von Hafenbrücke und Opernhaus liegen sieben Tonnen Knallkörper bereit. Am Hafenbecken werden 1,6 Millionen Menschen erwartet.

INDIEN: In Indien verbringen Reiche gern den Jahreswechsel in den Beach-Resorts von Goa. Doch viele Menschen bleiben einfach zu Hause und gucken TV-Programme mit Bollywood-Liedern und -Tänzen.

Stunden später geht dann der Partyreigen in EUROPA weiter:

LONDON: In London lockt - as every year - das große Feuerwerk an der Themse: vor der Kulisse von Parlament mit Big Ben und dem Riesenrad London Eye. Am Neujahrtag zieht die ebenfalls traditionelle New Year's Day Parade durch die Straßen. Etwa 10 000 Tänzer, Musiker, Cheerleader und andere Teilnehmer werden erwartet.

PARIS: In Frankreichs Hauptstadt Paris ist Feuerwerk am Silvesterabend traditionell verboten. Das hält Hunderttausende Touristen und Einheimische nicht davon ab, ausgelassen auf Plätzen und Boulevards zu feiern. Für besondere Anziehungspunkte wie Champs-Élysées, Arc de Triomphe oder Eiffelturm gelten strenge Sicherheitsvorkehrungen. Traditionell sind in Frankreich auch Ausschreitungen: Im Vorjahr brannten knapp 1200 Autos in mehreren Städten, fast 340 Randalierer wurden festgenommen.

WIEN: Zum Jahreswechsel verwandelt sich die Wiener Innenstadt seit über zwei Jahrzehnten in eine riesige Partyzone, dieses Mal mit großem Showprogramm. Etwa 300 Künstler und mehr als 100 Gastronomen sind im Einsatz. Pünktlich zu Mitternacht tanzen viele in der Alpenrepublik zum Donauwalzer von Johann Strauss im Dreivierteltakt ins neue Jahr.

ITALIEN: In Italien sind in allen größeren Städten wie Rom, Mailand, Florenz oder Neapel Straßenpartys geplant.

TSCHECHIEN: In der Tschechischen Republik wird der Wenzelsplatz zur wilden Partymeile der Metropole Prag. Hunderte Polizisten sollen für Ordnung sorgen.

RUMÄNIEN: Die rumänische Hauptstadt Bukarest begrüßt das neue Jahr mit einer großen Open-Air-Party vor dem Riesenpalast, den der kommunistische Diktator Nicolae Ceausescu in den 80er Jahren bauen ließ.

POLEN: Wer es in Polen romantisch und ruhig liebt, zieht sich in die wilden Wälder Masurens oder die Berge der hohen Tatra zurück. In der alten Königsstadt Krakau feiern Zehntausende ihre Silvesterparty dagegen ganz traditionell auf dem mittelalterlichen Marktplatz. Eine der größten Open-Air Silvesterfeiern findet auch auf dem alten Markt von Breslau (Wroclaw) statt.

UKRAINE: In Kiew will die Sängerin Ruslana, Siegerin des Eurovision Song Contest 2004 und Ikone der großen Demonstrationen in den vergangenen Wochen, einen Weltrekord im Massensingen einer Nationalhymne aufstellen.

GRIECHENLAND: In Griechenland wird am Silvesterabend ordentlich gezockt, beim Würfeln, Kartenspielen zu Hause oder im Kasino. Die Kasinos hoffen auf zweistellige Millionengewinne. Auch Kinder spielen im Kreis der Familie mit. Allerdings wird hier nur mit wenigen Cent gespielt. Wegen der schweren Finanzkrise ersetzten in den letzten Jahren zunehmend Erbsen oder Bohnen die fehlenden Münzen.

BALTIKUM: Im Norden des Kontinents gibt es zum Jahreswechsel in Riga gleich zweifach Grund zum Feiern: Lettland wird am 1. Januar 2014 das 18. Mitglied der Euro-Zone, und Riga selbst übernimmt zusammen mit Umeå in Schweden den Titel der Europäischen Kulturhauptstadt.

SKANDINAVIEN: Die Dänen, Norweger und Schweden feiern den Jahreswechsel oft daheim mit Freunden oder besuchen Restaurants.

DEUTSCHLAND: Hier steigt am Brandenburger Tor in Berlin erneut die größte Silvesterparty der Republik, die mehrere TV-Sender übertragen. Zu den erwarteten Musik-Stars gehört Heino. In Hamburg gibt es wieder ein farbenfrohes Feuerwerk an den traditionellen Treffpunkten Landungsbrücken und Binnenalster. Auf den nordfriesischen Inseln mit ihren traditionellen Reetdächern müssen Einheimische und Touristen auf Raketen und Böller an den meisten Orten verzichten. Grund ist etwa auf Föhr und Amrum das Abbrennverbot für Kleinfeuerwerk, zu dem auch Knallfrösche gehören.

Und Stunden später geht dann der Partyreigen in AMERIKA weiter:

USA: Ohne Alkohol und eigenes Feuerwerk läuft in New York die begehrteste Silvesterparty der Vereinigten Staaten ab. Auf dem Times Square tummeln sich dann mehr als eine Million Menschen - nach strengen Sicherheitsregeln. Knaller sind in den USA zu „New Year's Eve“ ohnehin unüblich. Dafür winkt eine großartige Show, die vor allem für die Fernsehkameras inszeniert wird. Um Mitternacht senkt sich dann die große Kristallkugel und der Trubel erreicht seinen Höhepunkt. Nach dem Klassiker „New York, New York“ aus einer Million Kehlen ist die Party aber bis 1 Uhr morgens auch schon wieder vorbei.

BRASILIEN: An Rios Copacabana wird wohl länger gefeiert als etwa in New York. An dem Strand steigt eine der größten Silvester-Partys der Welt: 2,3 Millionen Menschen werden bei sommerlichen Temperaturen um die 30 Grad erwartet. Drei riesige Bühnen sind aufgebaut, auf denen Musikbands, DJs und Sänger wie will.i.am das WM-Jahr 2014 in Brasilien einläuten. Das Feuerwerk soll 16 Minuten dauern.

dpa

Deutschland und die Welt - das war 2013

Jahresrückblick 2013
01.01. Nach Skandalen in Göttingen, Regensburg und München werden auch in Leipzig Manipulationen bei Transplantationen aufgedeckt. Die Zahl der Organspender sinkt drastisch. © dpa
Jahresrückblick 2013
14.01. In einer Volksbank-Filiale in Berlin-Steglitz entdecken angestellte, dass in den Tresorraum eingebrochen wurde. Die Täter hatten dafür einen rund 45 Meter langen Tunnel gegraben. Durch diesen gelangten sie in die Bank, wo sie 309 Schließfächer ausräumten. Sie erbeuteten Bargeld und Schmuck im Millionenwert. Bevor sie den Tresorraum der Volksbank wieder verließen, legten die Einbrecher einen Brand. Obwohl seither eine Ermittlungsgruppe der Polizei nach den Männern sucht, konnten die Täter bislang nicht geschnappt werden. Auch in der ZDF-Sendung "Aktenzeichen XY...ungelöst" wurde der spektakuläre Fall vorgestellt. Es folgten über 100 Hinweise aus der Bevölkerung. Zu den Tätern führte jedoch keiner von ihnen. Die Bank hat eine Belohnung von 25.000 Euro ausgelobt. © dpa
Jahresrückblick 2013
15.01. „Opfer-Abo“ ist das „Unwort des Jahres 2012“. Das Schlagwort hatte Wetter-Moderator Jörg Kachelmann in einem Interview geprägt. Er meinte damit, dass Frauen stets die Opferrolle zugesprochen wird. © dpa
Bahlsen Keks
25.01. Der goldene Keks, das rund 100 Jahre alte Kunstwerk und Wahrzeichen des Gebäckherstellers Bahlsen, wird vom Stammhaus abmontiert und gestohlen. Es erscheint ein Bild mit einer Kreuzung aus Kermit und Krümelmonster - dazu ein Bekennerschreiben. Darin die Forderung, Vollmilch-Kekse an ein Kinderkrankenhaus und 1000 Euro an ein Tierheim zu spenden. Andernfalls werde der Keks in der Mülltonne landen. Die Polizei ermittelt wegen Diebstahls und versuchter Erpressung. Firmenchef Werner M. Bahlsen wollte sich nicht erpressen lassen und verspricht stattdessen, 52.000 Packungen Kekse für 52 soziale Einrichtungen zu verschenken - in Anlehnung an die 52 Zacken der Butterkekse. Dann keimt in einem Schreiben Hoffnung auf: „Weil der Werni den Keks so lieb hat wie ich und der jetzt immer weint und den Keks ganz dolle vermisst geb ich den zurück!!!“ Die Wende im Keks-Krimi: Anfang Februar wurde vor Hannovers Leibniz Universität der Keks gefunden. Mit einer roten Schleife verziert, hing er an einer Kette am Hals des Niedersachsenpferd-Denkmals. Im Juli wurde das Kunstwerk neu vergoldet wieder an seinen Platz gehängt - jetzt übrigens mit Kameraüberwachung. © dpa/Surrey/Michael Thomas/HAZ
Jahresrückblick 2013
27.01. In der Disco „Kiss“ im südbrasilianischen Santa Maria bricht Feuer aus. 242 Menschen sterben in einer Massenpanik. Brandursache war die pyrotechnische Show-Einlage einer Band. © dpa
Jahresrückblick 2013
11.02. Papst Benedikt XVI. erklärt völlig überraschend seinen Rücktritt zum 28. Februar 2013. Es ist erst das zweite Mal in 2000 Jahren Kirchengeschichte, dass der Bischof von Rom aus freien Stücken zurücktritt. Das erste Mal gab Papst Coelestin V. im Jahr 1294 sein Amt nach nur fünf Monaten ab. Nach seinem Rücktritt zieht sich Papst Benedikt XVI. zunächst für mehrere Wochen in die päpstliche Sommerresidenz nach Castel Gandolfo zurück. Inzwischen lebt Papst Benedikt XVI. wieder im Vatikan - zurückgezogen in einem Kloster. © dpa
Jahresrückblick 2013
15.02. Bruchstücke eines Meteoriten stürzen in Russland im Ural auf die Erde. Die Druckwelle des größten Einschlags seit Jahrzehnten verletzt über 1200 Menschen und hinterlässt Schäden in Millionenhöhe. © dpa
Jahresrückblick 2013
25.02. Der Deutsche Wetterdienst zieht Bilanz: Mit im Schnitt nur 96 Stunden Sonne seit Anfang Dezember 2012 war der Winter 2012/2013 der dunkelste seit Beginn der flächendeckenden Wetteraufzeichnungen im Jahr 1951. © dpa
Jahresrückblick 2013
15.03. Habemus Papam! Um 19.19 Uhr ist weißer Rauch über der Sixtinischen Kapelle in Rom zu sehen. Um 20.14 Uhr tritt der Argentinier Jorge Mario Bergoglio zum ersten Mal als Papst Franziskus vor die Gläubigen. Am Abend seiner Wahl ruft er die Menschen zu Brüderlichkeit und Nächstenliebe auf und bittet bescheiden: "Betet für mich!" © dpa
Jahresrückblick 2013
21.03. Bei einer Großübung der Bundespolizei im Berliner Olympiastadion stoßen im Schneetreiben zwei Hubschrauber in der Luft zusammen und stürzen ab. Ein 42 Jahre alter Pilot kommt dabei ums Leben. Sieben weitere Menschen werden verletzt. © dpa
Jahresrückblick 2013
26.03. Der Prozess gegen Amanda Knox wird neu aufgerollt. Das Kassationsgericht, die höchste Instanz in Italien, hebt am 26. März 2013 die Freisprüche auf. Knox, die inzwischen wieder in den USA lebt. kann auch in Abwesenheit verurteilt werden und Italien dann ihre Auslieferung beantragen. Gut einen Monat später, am 30. April 2013, erscheint auch in Deutschland Knox' Autobiografie "Zeit, gehört zu werden". Am 30. September wird Amanda Knox erneut der Prozess gemacht. Ein Zeuge belastet sie gleich zum Auftakt schwer. Die Staatsanwaltschaft fordert 30 Jahre Haft. Der Prozess dauert an. © dpa
Jahresrückblick 2013
08.04. Ein halbes Jahr nach der tödlichen Schlägerei am Berliner Alexanderplatz stellt sich der in die Türkei geflüchtete mutmaßliche Haupttäter Onur U. der Polizei. Im August wird er zu viereinhalb Jahren Haft verurteilt. Im Oktober 2012 war der 20-jährige Jonny K. zu Tode getreten worden. © dpa
Jahresrückblick 2013
12.04. Ein Spieler aus dem Rhein-Main-Gebiet knackt den Eurojackpot und gewinnt mehr als 46 Millionen Euro. © dpa
Jahresrückblick 2013
15.04. Im Zielbereich des Boston Marathons explodieren zwei Sprengsätze. Drei Menschen sterben bei dem Terroranschlag, mehr als 200 werden verletzt. Nach tagelanger Fahndung verhaftet die Polizei in einem Großeinsatz den aus der russischen Konfliktrepublik Tschetschenien stammenden Dschochar Zarnajew. Der junge Mann ist schwer verletzt, sein Bruder Tamerlan kam auf der Flucht bei einem Schusswechsel mit der Polizei ums Leben. Beide hatten seit einem Jahrzehnt in den USA gelebt. Zarnajew wird in 30 Punkten angeklagt und plädiert vor einem Gericht in Boston auf „nicht schuldig“. Der Zieleinlauf von Boston wird nachgeholt. © dpa
Jahresrückblick 2013
24.04. Beim Einsturz eines mehrstöckigen Fabrikgebäudes in einem Vorort von Dhaka (Bangladesch) sterben 1127 Menschen. Die meisten Opfer sind Frauen, die dort als Textilarbeiterinnen arbeiteten. Fahrlässigkeit und Baumängel sollen die Unglücksursache sein. © dpa
Jahresrückblick 2013
06.05. Ein Jahrzehnt nach ihrem spurlosen Verschwinden entkommen in Cleveland im US-Bundesstaat Ohio drei Frauen ihrem Entführer. Der Haupttäter Ariel Castro erhängt sich im September in seiner Zelle. © dpa/AFP
Jahresrückblick 2013
18.05. Dänemark siegt beim 58. Eurovision Song Contest in der südschwedischen Stadt Malmö. Die 20 Jahre alte Sängerin Emmelie de Forest gewinnt mit dem Pop-Ohrwurm „Only Teardrops“. Die deutsche Gruppe Cascada kommt mit dem Lied „Glorious“ nur auf Platz 21. © dpa
Jahresrückblick 2013
18.05. Eine 84 Jahre alte Frau (Mitte) aus Florida räumt den 590,5 Millionen Dollar (450 Mio Euro) schweren Jackpot einer US-Lottogesellschaft ab. Die richtigen Zahlen wählte ihr ein Computer in einem Supermarkt aus. © dpa
Jahresrückblick 2013
03.06. Nach tagelangen Regenfällen hält Hochwasser weite Teile Deutschlands in Atem. Donau, Mulde, Saale, Elbe und andere Flüsse überfluten viele Orte. Zehntausende Menschen werden evakuiert, mindestens neun Menschen sterben. Ende Juni billigt der Bundestag 8 Milliarden Euro Flutopfer-Hilfen. © dpa
Jahresrückblick 2013
27.06. Bei verheerenden Überschwemmungen im Norden Indiens sterben mindestens 5748 Menschen. Staatliche Stellen befürchten mehr Opfer. © dpa
Jahresrückblick 2013
03.07. Erstmals seit fast einem halben Jahrhundert wird die Ziehung der Lotto-Zahlen nicht mehr live im Fernsehen übertragen. ARD und ZDF präsentieren die gezogenen Zahlen nur kurz im Fernsehen. Die Ziehung selbst kann man künftig nur noch im im Internet ansehen. Es ist bereits die zweite Änderung beim Lotto im Jahr 2013. Im Mai war bereits die Zusatzzahl weggefallen und durch die Superzahl ersetzt worden. Außerdem wurden zum ersten Mal seit 14 Jahren die Preise um 25 Cent pro Kasterl auf einen Euro erhöht. © dpa
Jahresrückblick 2013
04.07. Scotland Yard verkündet, dass Ermittler neuen Spuren im Fall der 2007 in Portugal verschwundenen Maddie McCann nachgehen. Es gebe aktuell 38 "Personen von Interesse". Anfang Oktober macht die britische Polizei den Eltern mit tausenden analysierten Handydaten weitere Hoffnungen. Die sind unterdessen in mehreren Ländern - darunter auch in Deutschland ("Aktenzeichen XY...ungelöst") - im TV zu Gast und rufen jeweils zu weiteren Hinweisen auf. Die Polizei erhält daraufhin 2400 neue Tipps. Am 24. Oktober 2013 nehmen auch die portugiesischen Behörden aufgrund neuer Indizien wieder die Ermittlungen zu Maddie McCann auf. Medienberichten vom 1. November 2013 zufolge führt eine der Spuren zu einem 2009 verstorbenen Hotelangestellten. Die Polizei will dies jedoch weder bestätigen noch dementieren. © dpa
Jahresrückblick 2013
24.07. Beim schwersten Bahnunglück in Spanien seit 1972 kommen nahe der Pilgerstadt Santiago de Compostela 79 Menschen ums Leben. 150 Fahrgäste werden verletzt. Der Schnellzug war kurz vor dem Ort mit überhöhter Geschwindigkeit in einer Kurve entgleist. © dpa/AFP
Jahresrückblick 2013
25.07. Eine Frau bringt in der Leipziger Uniklinik das schwerste Baby, das je in Deutschland auf natürlichem Weg geboren wurde, zur Welt. Das Mädchen bringt 6110 Gramm auf die Waage und ist 57,7 Zentimeter groß. © dpa
Jahresrückblick 2013
28.07. Ein Juwelenräuber erbeutet in Cannes Edelsteine im Wert von mehr als 100 Millionen Euro aus dem Luxushotel „Carlton“. Der Täter nutzte die Ausstellung eines israelischen Juweliers. © dpa
Jahresrückblick 2013
28.07. In Italien stürzt ein Reisebus mit 48 Menschen von einer Autobahn bei Neapel in eine Schlucht, 38 Insassen kommen ums Leben. Der in ein Stau-Ende rasende Bus hatte eine Leitplanke durchbrochen. © dpa
Jahresrückblick 2013
14.08. Eine 20-Jährige aus Nordhessen wird beim Schnorcheln vor Maui, Hawaii, von einem Hai attackiert. Der Raubfisch beißt der jungen Frau den rechten Arm ab. Ein 57-Jähriger aus Kalifornien rettet die 20-Jährige schwer verletzt aus dem Wasser. Eine Woche lang kämpfen Ärzte um das Leben der Deutschen - vergeblich. Die 20-Jährige stirbt am 22. August 2013 im Krankenhaus auf Maui. © dpa
Jahresrückblick 2013
17.08. In Kalifornien vernichten schwere Waldbrände mehr als 960 Quadratkilometer Wald- und Buschland. Das Feuer greift auf den berühmten Yosemite-Nationalpark über. Für San Francisco wird der Notstand ausgerufen. Ursache war ein verbotenes Lagerfeuer. © dpa
Jahresrückblick 2013
11.09. Der Münchner Erzbischof und Kardinal Reinhard Marx übt öffentlich Kritik am Limburger Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst. Katholiken aus dem Bistum Limburg hatten bereits Ende August die Amtsführung von Tebartz-van Elst in einem offenen Brief in Frage gestellt. Dabei geht es vor allem um die Kosten für den neuen Bischofssitz in Höhe von rund 31 Millionen Euro. Der Druck wächst zunehmend, bis sich im September schließlich der Vatikan einschaltet. Es folgen Anzeigen gegen Tebartz-van Elst wegen Verdachts auf Untreue. Die Staatsanwaltschaft Hamburg gibt am 10. Oktober 2013 bekannt, dass sie einen Strafbefehl gegen den Limburger Bischof beantragt hat. Der reist drei Tage später nach Rom und wartet dort acht Tage auf eine Audienz beim Papst. Am 23. Oktober verkündet der Vatikan, dass Tebartz-van Elst die Amtsgeschäfte in Limburg vorerst nicht mehr führen wird. Er darf allerdings Bischof bleiben, bis die Überprüfung der gegen ihn erhobenen Vorwürfe abgeschlossen ist. © dpa
Jahresrückblick 2013
17.09. Mehr als 20 Monate nach der Katastrophe vor der italienischen Insel Giglio wird das havarierte Kreuzfahrtschiff „Costa Concordia“ in einer 19-stündigen Bergungsaktion wieder aufgerichtet. Das Schiff wird stabilisiert und für den Abtransport 2014 vorbereitet. © AFP
Jahresrückblick 2013
07.10. Der Medizin-Nobelpreis geht an den gebürtigen Niedersachsen Thomas Südhof sowie die US-Forscher James Rothman und Randy Schekman. Sie entdeckten wesentliche Transportmechanismen in Zellen, deren Defekte Grundlage von Diabetes, Tetanus und anderen Krankheiten sind. © dpa
Jahresrückblick 2013
08.10. Fast 50 Jahre nach der Vorhersage des Higgs-Teilchens geht der Physik-Nobelpreis an den Briten Peter Higgs (84) und den Belgier François Englert (80). Das „Gottesteilchen“ genannte Higgs könnte der letzte unbekannte Baustein im Standardmodell der Teilchenphysik sein. © dpa
Jahresrückblick 2013
09.10. Den Chemie-Nobelpreis erhalten die US-Forscher Martin Karplus, Michael Levitt und Arieh Warshel. Sie entschlüsseln komplexe chemische Prozesse anhand von Computer-Modellen. © AFP
Jahresrückblick 2013
23.10. Das Landgericht Hannover verurteilt den Maschsee-Mörder zu zwölf Jahren Haft. Der 25-Jährige hatte im November 2012 eine 44 Jahre alte Prostituierte in seiner Wohnung erstochen, anschließend die Leiche zerstückelt und die Überreste schließlich in den Maschsee geworfen. Ein psychiatrischer Sachverständiger hatte dem Täter vor Gericht eine schwere Persönlichkeitsstörung attestiert und von einem hohen Rückfallrisiko gesprochen. Die stark verminderte Schuldfähigkeit bewahrte den 25-Jährigen vor einer lebenslangen Haftstrafe. Er wird jedoch auf unbestimmte Zeit in einer Psychiatrie untergebracht. © dpa
Jahresrückblick 2013
27.10. Orkantief „Christian“ wütet mit Sturmböen von mehr als 170 Stundenkilometern über Nordeuropa. Mindestens 16 Menschen sterben. In Norddeutschland ist ein großer Teil der Zugverbindungen gestört. © dpa
Jahresrückblick 2013
29.10. Nach mehr als neun Jahren Bauzeit wird die „Marmaray“-Verbindung durch den Bosporus in Istanbul eröffnet. Der Bahntunnel von Europa nach Asien durchquert die Meerenge in 56 Metern Tiefe auf einer Länge von 1,4 Kilometern. Der Bau ist insgesamt 13,6 Kilometer lang. © AFP
Jahresrückblick 2013
08.11. Der pazifische Supertaifun „Haiyan“ trifft mit mehr als 300 Stundenkilometern auf die philippinischen Inseln Leyte und Samar. Er verwüstet breite Landstriche, hohe Flutwellen zerstören Städte wie Tacloban. Vorläufige Bilanz: Mehr als 7200 Tote und Vermisste. © AFP
Jahresrückblick 2013
08.11. Die Venezolanerin Gabriela Isler (25) wird in Moskau zur „Miss Universe 2013“ gekürt. Sie arbeitet als Fernsehmoderatorin. © dpa
Jahresrückblick 2013
13.11. Der Diamant „Pink Star“ wird in Genf zum Rekordpreis von 61,9 Millionen Euro versteigert. Der Stein ist 59,60 Karat schwer. © dpa
Jahresrückblick 2013
16.11. Ein Mann aus der Pfalz knackt den Lotto-Jackpot über 21 Millionen Euro und räumt so den höchsten Einzelgewinn des Jahres ab. © dpa
Jahresrückblick 2013
17.11. Bei der Bruchlandung einer alten Boeing 737 im russischen Kasan sterben alle 50 Insassen. Das Unglück ist die schwerste Flugkatastrophe des Jahres. © AFP
Jahresrückblick 2013
18.11. Das Sturmtief „Cleopatra“ und heftige Regenfälle führen auf der italienischen Mittelmeerinsel Sardinien zu verheerenden Überschwemmungen. Mindestens 16 Menschen ertrinken. © picture alliance / dpa
Jahresrückblick 2013
21.11. In einem Vorort der lettischen Hauptstadt Riga bricht das Dach eines Einkaufszentrums ein. Die Helfer bergen 54 Tote aus den Trümmern. Ministerpräsident Valdis Dombrovskis übernimmt die politische Verantwortung und tritt am 27. November zurück. © picture alliance / dpa
Jahresrückblick
Zum ersten Mal seit mehreren hundert Jahren gab es in der katholischen Kirche zwei lebende Päpste (li. oben). Der Bomben-Anschlag auf den Boston-Marathon schockte die ganze Welt (re. oben). Wochenlang hielt im Sommer die Flut Deutschland in Atem (mitte). Beim Zugunglück in Santiago de Compostela starben im Juli 79 Menschen (li. unten). Kurios: Unbekannte haben im Januar den goldenen Bahlsen-Keks gestohlen und anschließend das Unternehmen erpresst (re. unten). © dpa/Surrey/HAZ

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