Prostituierte: Demo gegen Polizeiübergriffe

Hongkong - Prostituierte haben in Hongkong am Sonntag gegen Übergriffe von Polizisten demonstriert. Die Frauen marschierten zu Polizeiwachen der Stadt.

Sie hielten Plakate hoch, auf denen sie sich über verbale Beleidigungen und körperlichen Missbrauch durch Polizeibeamte beschwerten. Es solle Schluss damit sein, dass Polizisten bei Razzien in Bordellen und Massagestuben die Dienste von Prostituierten in Anspruch nehmen.

Beamte in Hongkong dürfen Prostituierte begrenzt für Leistungen bezahlen, wenn sie als verdeckte Ermittler arbeiten. Die Demonstrantinnen gaben an, dass einige der Polizisten immer wieder Prostituierte aufsuchten und ihre Sexdienste etliche Male beanspruchten, bevor sie die eigentlich gesuchten Täter schnappten.

Prostitutionist in Hongkong nicht illegal, Sexarbeiter können aber festgenommen werden, etwa, wenn sie Massagen in Räumen anbieten, ohne eine Arbeitslizenz oder ein Aufenthaltsvisum zu haben. Viele der in Hongkong arbeitenden Prostituierten stammen vom chinesischen Festland.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.