15 Jahre Haft möglich

Prozess gegen Schleuser beginnt - Acht Tote im Mittelmeer

+
Zwei mutmaßliche Schleuser, denen der Tod von mindestens acht Flüchtlingen auf dem Mittelmeer vorgeworfen wird, stehen jetzt in Köln vor Gericht. 

Köln - Am Landgericht Köln beginnt heute ein Prozess gegen zwei mutmaßliche Schleuser, denen der Tod von mindestens acht Flüchtlingen auf dem Mittelmeer vorgeworfen wird. Die Anklage lautet auf Einschleusen von Ausländern mit Todesfolge. Darauf stehen 3 bis 15 Jahre Haft.

Die beiden Syrer sind 20 und 18 Jahre alt und damit Heranwachsende. Sie sollen Mitglieder einer kurdischen Schleuserbande gewesen sein. Sie kamen später selbst als Flüchtlinge nach Deutschland und wohnen jetzt in einer Kölner Flüchtlingsunterkunft. Sie seien derzeit auf freiem Fuß, sagte ein Gerichtssprecher.

Für 2500 Dollar pro Person organisierte die Schleuserbande laut Staatsanwaltschaft den Transport von irakischen Flüchtlingen von der Türkei nach Griechenland. Weil das Schlauchboot überladen und nicht seetüchtig gewesen sei, sei es auf dem Meer kurz vor der griechischen Insel Kos gekentert. Dabei seien mindestens acht Flüchtlinge ertrunken.

Das könnte Sie auch interessieren

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.