Prozess in Münster

Rollstuhlfahrer in Wohnung ermordet: Angeklagter schweigt

Erstochen und ausgeraubt wurde kurz vor Heiligabend ein halbseitig gelähmter Rentner. Vor dem Schwurgericht Münster startete nun der Prozess. 

Münster - Einen Tag vor Heiligabend 2017 wurde ein halbseitig gelähmter Rentner in seiner Wohnung erstochen und ausgeraubt. Ein halbes Jahr später hat am Dienstag vor dem Schwurgericht Münster (NRW) der Mordprozess gegen einen 50-Jährigen begonnen. Er äußerte sich zunächst nicht zu den Vorwürfen. Der mutmaßliche Täter war im Januar nach einem DNA-Treffer festgenommen worden. Er soll knapp 15 000 Euro erbeutet haben.

Der Angeklagte soll dem 71-jährigen Rollstuhlfahrer zunächst einen Holzscheit auf den Kopf geschlagen und ihn dann ein Küchenmesser in den Rücken gestochen haben. Hintergrund der Tat sollen eine Alkoholabhängigkeit und finanzielle Not gewesen sein. Das Geld aus der Beute hatte der 50-Jährige laut Anklage in seiner Wohnung unter einem TV-Tisch versteckt.

Münster wurde erst im April Ziel einer Amokfahrt

dpa

Rubriklistenbild: © dpa / David Ebener (Symbolbild)

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