Prozessbeginn: "Maskenmann" wegen Mordes vor Gericht

Stade - Wegen dreifachen Mordes und sexuellen Missbrauchs an Kindern muss sich seit Montag der Pädagoge Martin N. vor Gericht verantworten. Am Vormittag begann in Stade der Prozess.

Die Staatsanwaltschaft legt dem als “Maskenmann“ oder “schwarzer Mann“ bekannt gewordenen 40-Jährigen die Morde an drei Jungen im Alter von 8 bis 13 Jahren sowie 20 Missbrauchstaten zur Last. Dabei soll er aus niederen Beweggründen, Heimtücke und um andere Straftaten zu verdecken, gehandelt haben.

N. soll seine Opfer ab 1992 in Schullandheimen, Zeltlagern und in Bremer Wohnhäusern missbraucht oder sie von dort aus verschleppt haben. Der jahrelang gesuchte Mann war im April in Hamburg festgenommen worden.

Prozessbeginn gegen den Maskenmann

Prozessbeginn gegen den Maskenmann

Die Verteidigung kündigte für den nächsten Verhandlungstag am 26. Oktober eine ausführliche Erklärung des Angeklagten an. Der erste Prozesstag endete bereits eine halbe Stunde nach Beginn. Es wurde lediglich die Anklage verlesen.

N. hatte den Gerichtssaal in Handschellen betreten, wobei er sich eine rote Mappe vor das Gesicht hielt. Der Angeklagte trug einen dichten Bart. Zum Prozessauftakt waren die Eltern der drei ermordeten Kinder sowie ein Missbrauchsopfer anwesend, die als Nebenkläger auftreten.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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