Vorfall an Weihnachten

Schock-Nachricht für das britische Königshaus: Bewaffneter Eindringling wollte Queen ermorden

Auf dem Gelände des Schloss Windsor ist ein bewaffneter Eindringling am ersten Weihnachtstag festgenommen worden. Er habe Queen Elizabeth II. ermorden wollen.

Update vom Montag, 27.12.2021, 10.34 Uhr: Der bewaffnete Angreifer, der am ersten Weihnachtstag auf dem Gelände des Schloss Windsor der Queen festgenommen wurde, habe Elizabeth II. ermorden wollen. Das teilte die britische Polizei laut der Zeitung The Sun mit. Am vergangenen Samstag (25.12.2021) verschaffte sich ein 19-Jähriger mit einer Armbrust mithilfe einer Strickleiter Zugang auf das Gelände, wurde jedoch kurze Zeit später gefasst. Seitdem stehe er unter ärztlicher Aufsicht.

In einem Video, das der Zeitung The Sun vorliegt, soll er seinen Mord-Plan angekündigt haben. In diesem hantiere ein Maskierter mit einer Armbrust, der mit verzerrter Stimme sage: „Ich werde versuchen, Elizabeth, Queen der Royal Family, zu ermorden.“ Es sei eine Rache für das Massaker von Amritsar im Jahr 1919. Damals töteten britische Soldaten in der indischen Stadt Amritsar hunderte Demonstranten – Indien war zu dieser Zeit noch eine britische Kolonie. Das Video soll der Angreifer schließlich zuvor an Bekannte geschickt haben. Die Polizei will dies nun prüfen.

Queen Elizabeth schwer geschockt: Bewaffneter Eindringling in Windsor

Erstmeldung vom Sonntag, 26.12.2021, 11.24 Uhr: Windsor – Queen Elizabeth II. (95) verbrachte die Weihnachtsfeiertage gemeinsam mit ihren engsten Familienmitgliedern in diesem Jahr auf Schloss Windsor. Die besinnliche Stimmung wurde jedoch von einem schockierenden Vorfall überschattet*. 

Zum wiederholten Male konnte sich ein ungebetener Gast Zutritt zum Anwesen von Queen Elizabeth* in Windsor verschaffen. Erst vor wenigen Tagen wurde dort eine unbekannte Frau festgenommen, die Prinz Andrew (61) in seinem Auto attackiert hatte*. Zuvor war es in diesem Jahr bereits zu zwei ähnlichen Fällen gekommen*.

Am ersten Weihnachtstag ist ein bewaffneter Unbekannter auf das Anwesen der Queen vorgedrungen. (Archivbild)

Der wohl schreckerregendste Einbruch, der vielen Royal-Fans noch gut im Gedächtnis ist, ereignete sich 1982, als plötzlich ein Mann im Schlafzimmer der Königin im Buckingham-Palast* stand. Der damals 33 Jahre alte Michael Fagan war über das Dach des Gebäudes eingebrochen und bis in die privaten Gemächer der Regentin vorgedrungen. So weit kam es diesmal glücklicherweise zwar nicht, allerdings klingt auch der aktuelle Vorfall mehr als furchteinflößend.

Queen Elizabeth schwer geschockt: Polizei gibt Erklärung ab

Wie die Thames Valley Police mitteilte, hatte sich ein 19-Jähriger am Morgen des ersten Weihnachtsfeiertages Zugang zum königlichen Anwesen in Windsor* verschaffen können. Er sei bewaffnet gewesen. Welche Waffe er bei sich trug, gab die Polizei nicht bekannt. Weit kam der Eindringling zum Glück nicht. „Wir können bestätigen, dass die Sicherheitsprozesse sofort ausgelöst wurden und der Mann keinerlei Gebäude betreten hat“, erklärte Superintendent Rebecca Mears. Eine Gefahr für die Öffentlichkeit habe nicht bestanden.

Queen Elizabeth verbringt Weihnachten für gewöhnlich mit der Royal Family auf Sandringham. Aufgrund der Corona-Pandemie hatte sie das große Familienfest allerdings im Vorfeld abgesagt* und stattdessen eine Feier im engsten Kreis auf Schloss Windsor angesetzt. Unter anderem Prinz Charles* (73) und seine Ehefrau Herzogin Camilla* (74) waren anwesend. *24royal.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © Steven Paston/dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.