Familientreffen abgesagt

Queen Elizabeth II. sagt kurzfristig Vor-Weihnachtsfeier in Windsor ab

Queen Elizabeth II. bricht mit einer geliebten Tradition und sagt nur fünf Tage vorher den Auftakt zur Windsor-Weihnacht ab. Das vorweihnachtliche Familientreffen findet nicht statt.

Windsor – Knapp eine Woche vor den großen vorweihnachtlichen Feierlichkeiten steigen die aktuellen Corona-Zahlen in Großbritannien um mehr als 78.000 Fälle – der bisher höchste tägliche Anstieg seit Beginn der Pandemie. In Kenntnis dieser Faktenlage hat sich die britische Königin zu einem Bruch mit der vorweihnachtlichen Tradition entschieden. Das beliebte Christmas-Treffen in Windsor wurde abgesagt, wie der Mirror berichtet.*

Das Risiko sei Queen Elizabeth II.* (95) einfach zu hoch. Auch die Feierlichkeiten auf Sandringham* im kleinen Familienkreis sind in Gefahr. Die Monarchin möchte laut einer hochrangigen Palastquelle, auf die sich der Mirror beruft, die Feiertage zwar gern im Osten Englands verbringen, doch wird sie sich dazu noch beraten lassen.

Queen Elizabeth II. hat sich kurzfristig entschieden, die Vorweihnachtsfeier abzusagen. (Symbolbild).

Queen Elizabeth II.: Sie cancelt kurzfristig Vor-Weihnachtsfeier in Windsor

Das vorweihnachtliche erweiterte Familienessen, das fest zu den Weihnachtstraditionen der Windsors* gehört, wird nicht stattfinden, sagt die Quelle. Die Entscheidung sei eine Vorsichtsmaßnahme, da man der Meinung sei, dass die Weihnachtsvorbereitungen zu vieler Menschen gefährdet wären, wenn die Feierlichkeiten stattfinden würden. Es sei zwar bedauerlich, aber man sei überzeugt, dass es für alle Beteiligten die richtige Entscheidung sei.

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Doch nicht nur die Pandemie fordert Veränderungen. Ohnehin muss sich die Queen dieses Jahr mit ungeliebten Tatsachen im weihnachtlichen Ablauf* arrangieren, die durch die Lücke entsteht, die ihr verstorbener Ehemann Prinz Philip* (99, † 2021) hinterlässt.

Queen Elizabeth II.: Überlegungen zu einem öffentlichen Auftritt fallen ins Wasser

Damit fallen auch die Pläne der Regentin zu einer öffentlichen Ansprache im Schlosspark* im Rahmen des nun abgesagten Treffens ins Wasser. Doch vor den vorliegenden Zahlen verschließt die Königin nicht die Augen: 78.610 gemeldete Fälle, darunter 4.671 des Omikron-Stammes, übertrafen in den letzten 24 Stunden den bisherigen Höchststand von 68.053 Fällen vom 8. Januar.

Premierminister Boris Johnson (57) überlässt in Großbritannien jedem Einzelnen die Entscheidung, ob er Kneipen und Restaurants besuchen will, während Mediziner die Regierung öffentlich auffordern, diese Pläne zu überdenken.

Seitens des Buckingham-Palastes gibt es noch keine Bestätigung. *24royal.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

Rubriklistenbild: © Stringer/dpa

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