Zu große Verkehrsbehinderungen

„Querdenker“-Proteste in Stuttgart: Stadt verbietet Autokorsos

Teilnehmer fahren bei einem „Querdenken“-Autokorso mit ihren Fahrzeugen in Richtung Innenstadt.
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Die Stadt Stuttgart verbietet Autokorsos der Corona-kritischen Bewegung „Querdenken 711“.

Die Initiative „Querdenken 711“ plante in dieser Woche gleich vier Demonstrationen gegen die Corona-Maßnahmen in Stuttgart - die Stadt hat die Autokorsos allerdings verboten.

Stuttgart - In den vergangenen Wochen fanden in vielen Städten in Baden-Württemberg Autokorsos der „Querdenker“ gegen die Corona-Maßnahmen statt. So etwa in Stuttgart, Ludwigsburg, Ulm oder Heidelberg. In der laufenden Woche plante die Initiative gleich vier Demonstrationen in der Landeshauptstadt. Die Stadt hat die Autokorsos aufgrund von zu hohen Verkehrsbehinderungen allerdings verboten. Bislang wies das Verfassungsgericht eine Klage der „Querdenker“ bezüglich einer Veranstaltung am 23. Februar ab. Ob der für morgen angesetzte Autokorso durch die Innenstadt stattfinden kann, muss das Gericht noch entscheiden. Die Stadt Stuttgart befürchtet durch den entstehenden Stau eine große Beeinträchtigung für die Bus- und Stadtbahnlinien. Wie BW24* berichtet, verbietet Stuttgart die „Querdenker“-Autokorsos in der Stadt.

Seit der Ausbreitung des Coronavirus in Baden-Württemberg (BW24* berichtete) veranstalteten die „Querdenker“ zahlreiche Demonstrationen gegen die Maßnahmen. *BW24 ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

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