Aus Rache: Landwirt sorgt für Bombenterror

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Bei einer Explosionsserie in China gab es mehrere Tote und Verletzte.

Fuzhou - Offenbar aus Rache hat ein chinesischer Landwirt eine Bombenserie gegen Regierungsgebäude gestartet. Dabei kam es zu mindestens zwei Toten und sechs Verletzen.  

Bei einer Explosionsserie in China sind Behördenangaben zufolge am Donnerstag zwei Menschen getötet und mindestens sechs verletzt worden. In der südchinesischen Stadt Fuzhou gingen innerhalb von einer halben Stunde vor mehreren Regierungsgebäuden drei Sprengsätze hoch.

Wie die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua meldete, war der Täter ein Landwirt, der sich nach Schwierigkeiten mit den Behörden an der Regierung rächen wollte. Nach Angaben des Informationsbüros der chinesischen Provinz Jiangxi explodierte vor dem Büro der Staatsanwaltschaft in Fuzhou ein Auto.

Zehn Minuten später habe sich vor einem Gebäude der Bezirksregierung eine Explosion ereignet. Weitere 15 Minuten später sei ein Auto vor dem Büro einer Arzneimittelbehörde explodiert. Ein Mensch sei noch vor Ort verstorben, ein weiterer erlag im Krankenhaus seinen Verletzungen, hieß es.

Mehrere Autos beschädigt

Auf Fotos im Internet waren zerborstene Fensterscheiben, Glasscherben auf dem Boden und ein Mann in kurzen Hosen und mit freiem Oberkörper zu sehen, der hingestreckt vor einem Regierungsgebäude lag. Wie Xinhua meldete, wurden mehrere Autos bei den Explosionen beschädigt.

In China rächen sich die Bürger häufig mit selbst gemachten Sprengsätzen an der Regierung. Dünger und Sprengstoffe zum Bau der Bomben sind für alle erhältlich. Anfang des Monats schleuderte ein Kassierer, der wegen Diebstahls gefeuert worden war, eine Benzinbombe in die Bank, wo er gearbeitet hatte.Dutzende Menschen wurden bei der Explosion verletzt.

Landstreitigkeiten sind in Fuzhou keine Seltenheit. Die 4-Millionen-Einwohner-Stadt hat in den vergangenen Jahren ein rasches, aber chaotisches Wirtschaftswachstum erlebt. Die Stadt breitet sich immer mehr auf das umliegende Ackerland aus.

dpa

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