Radioaktive Spuren in Lebensmitteln entdeckt

Seoul - Behörden haben Spuren radioaktiver Substanzen in Lebensmitteln aus Japan entdeckt. In 14 Produkten konnten radioaktives Jod und Cäsium nachgewiesen werden. Um welche Lebensmittel es sich handelt:

In 14 von 244 getesteten Produkten seien geringe Mengen radioaktives Jod und Cäsium nachgewiesen worden, teilte die koreanische Nahrungs- und Arzneizulassungsbehörde (KFDA) in Seoul am Mittwoch mit. Die Lebensmittel seien zwischen dem 19. und 29. März importiert worden.

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Die gemessenen Werte in den 14 Produkten, darunter Melonen, Brot, Kekse und Vitamine, lägen jedoch weit unter der zulässigen Höchstgrenze für Cäsium und Jod. Für die Gesundheit der Verbraucher bestehe keine Gefahr. Einige Produkte seien bereits vor den Unfällen im japanischen Atomkraftwerk in Fukushima produziert worden. Es sei daher nicht ausgeschlossen, dass in einigen Fällen die Radioaktivität auf natürliche Quellen zurückzuführen sei.

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Nach den Reaktorunfällen in Japan wurden in Seoul und an anderen Orten in Südkorea radioaktives Jod und Cäsium in geringen Mengen in der Atmosphäre gemessen. Das koreanische Institut für Nuklearsicherheit in Taejon hatte am Dienstag mitgeteilt, dass das radioaktive Jod-131 wahrscheinlich aus dem havarierten Atomkraftwerk Fukushima stamme. Die Konzentration sei jedoch so gering, dass keine Gefahr für die Umwelt oder Gesundheit der Menschen bestehe.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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