Razzia gegen mutmaßliche Islamisten

Stuttgart - Die Polizei hat mehrere Wohnungen in Stuttgart und im Landkreis Ludwigsburg durchsucht. Die Bewohner stehen unter Terrorismusverdacht und sollen eine schwere Straftat vorbereitet haben.

Mit einer Razzia sind Polizei und Staatsanwaltschaft am Dienstag gegen mutmaßliche Islamisten und Terrorhelfer in Südwestdeutschland vorgegangen. In Stuttgart und dem Landkreis Ludwigsburg durchsuchten sie acht Wohnungen und das Büro eines Imams.

Im Visier der Ermittler stehen nach Angaben des Landeskriminalamts vier Deutsche türkischer Herkunft sowie zwei Türken im Alter von 42 bis 51 Jahren. Sie sollen Geld gesammelt und an Glaubensbrüder im Ausland für terroristische Zwecke weitergeleitet haben. Die Ermittler verdächtigen sie der “Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat und der Bildung einer kriminellen Vereinigung“.

Die schlimmsten Terroranschläge seit dem 11. September

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Rund 60 Beamte waren im Einsatz. Sie stellten umfangreiches Beweismaterial sicher, das in den kommenden Wochen ausgewertet werden soll: vor allem Computer, andere Datenträger, Propagandamaterial und ein größerer Bargeldbetrag.

Nach Informationen des Südwestrundfunks wird einer der Beschuldigten bereits seit den 1990er Jahren von der Polizei beobachtet. Bisher konnte ihm aber keine Straftat nachgewiesen werden.

dpa/dapd

Rubriklistenbild: © dpa

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