Mohammed-Karikaturen dürfen gezeigt werden

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Diese Mohammed-Karikatur in der dänischen Zeitung "Jyllands-Posten" sorgte 2008 für Ärger

Berlin - Die geplante Provokation der rechtspopulistischen Gruppe Pro Deutschland kann stattfinden: Die Karikaturen des Propheten Mohammed dürfen vor Berliner Moscheen gezeigt werden.

Damit bestätigten die Richter des Oberverwaltungsgerichts Berlin-Brandenburg am Freitag eine Entscheidung des Verwaltungsgerichts vom Vortag. Dort hatten drei Moschee-Vereine per Eilantrag das Zeigen der Bilder untersagen lassen wollen.

Die OVG-Richter teilten die Ansicht ihrer Kollegen, dass die Aktion keine Beschimpfung religiöser Bekenntnisse darstelle, hieß es in einer Mitteilung. Eine Straftat liege damit nicht vor.

Salafisten verletzen Polizisten mit Steinen

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Die rechte Pro-Bewegung will am Samstag vor Moscheen in Neukölln und Wedding die umstrittenen Karikaturen zeigen. Nach ähnlichen Provokationen in Nordrhein-Westfalen war es Anfang Mai zu Ausschreitungen gekommen. Die Berliner Moscheen, von denen zwei als Zentren radikal-islamischer Salafisten gelten, teilten indes mit, sich von den Rechtspopulisten nicht provozieren lassen zu wollen.

dpa

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