Starkregen in Brasilien

Erdrutsche fordern Tote bei Rio de Janeiro

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Die Erdrutsche verursachten beträchtliche Schäden in Brasilien.

Rio de Janeiro - Vor zwei Jahren töteten Überschwemmungen vor den Toren Rios Hunderte Menschen. Jetzt gab es nach Erdrutschen und heftigem Regen mehr als ein Dutzend Tote.

Im Bergland nördlich von Rio de Janeiro sind nach starkem Regen und Erdrutschen mindestens 13 Menschen ums Leben gekommen. Nach ersten Angaben von Behörden wurden 20 Menschen in der Nacht zum Montag in dem Ort Petrópolis verletzt, mindestens vier wurden zunächst noch vermisst.

Unter den Opfern sind zwei Zivilschutzhelfer, die bei den Bergungsarbeiten in der rund 70 Kilometer von Rio entfernten Stadt im Einsatz waren. Erdrutsche zerstörten mindestens drei Häuser, Schlammmassen begruben einige Bewohner, wie Medien berichteten.

„Gegen Mitternacht hörte ich einen Knall. Ich bin aufgestanden und sah, dass der Schlamm schon eine Wand weggerissen hatte. Ich habe meine Frau und meine Kinder aus dem Haus gezogen und dann bei der Rettung der Nachbarn geholfen“, sagte der 45-jährige Carlos Alberto Xavier, der mit dem Schrecken davonkam.

In den Monaten Januar, Februar und März kommt es immer wieder in der Region um Rio zu heftigen Regenfällen, die Erdrutsche auslösen. Anfang 2011 kamen in dem etwa 50 Kilometer von Petrópolis entfernten Ort Teresópolis fast 1000 Menschen bei Überschwemmungen ums Leben. Oft haben die Bewohner ihre Häuser illegal an erdrutschgefährdete Berghänge gebaut, was die Regierung immer wieder kritisiert.

dpa

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