Eurojackpot nicht geknackt: Jetzt geht es um 75 Millionen

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Das Eurojackpot-Ziehungsstudio im finnischen Helsinki. Foto: Sanna Liimatainen/Archiv

Am Freitag ging es beim Eurojackpot um die Rekordsumme von 62 Millionen Euro. Keiner der Tipper hatte allerdings seinen Schein richtig ausgefüllt. Jetzt wartet am Maifeiertag eine neue Spitzen-Summe auf die Teilnehmer.

Münster (dpa) - Der Eurojackpot mit über 62 Millionen Euro ist am Freitag nicht geknackt worden. Keiner der Tipper aus 16 europäischen Ländern hatte die Zahlen 4, 17, 27, 33 und 46 sowie die beiden Zusatzzahlen 3 und 9 richtig angekreuzt.

Vier Teilnehmer aus Deutschland - je einer aus Baden-Württemberg, Bayern, Berlin und Spieler aus Hessen - lagen mit ihren Tipps nur knapp daneben. Ihnen fehlte die zweite richtige Zusatzzahl - zum Trost gibt es laut Lottogesellschaft rund 291 000 Euro. Diese Summe streichen auch Tipper oder Tippgruppen aus Finnland, Kroatien und Litauen ein.

Damit ist der Eurojackpot jetzt zum neunten Mal in Folge nicht geknackt worden. Bei der nächsten Ziehung am 1. Mai geht es um rund 75 Millionen Euro - ein neuer Rekord in der Geschichte dieser Lotterie.

Den Gewinn-Rekord hält seit September 2014 ein Finne mit 61,2 Millionen Euro. Der Rekordgewinn für einen deutschen Tipper liegt bei 58,7 Millionen Euro. Im Dezember 2014 ging diese Summe nach Hessen.

Die Obergrenze für den Eurojackpot liegt bei 90 Millionen Euro. Sollte diese Summe erreicht werden, wandert jeder zusätzliche Euro in die Gewinnklasse 2. Hier baut sich dann ein neuer Jackpot auf. Der wird aufgelöst, wenn fünf Richtige plus einer richtigen Zusatzzahl angekreuzt werden.

Die Wahrscheinlichkeit, den Eurojackpot zu knacken, liegt bei etwa 1 zu 95 Millionen.

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